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Local Superfood aus Deutschland.

Gesundes LebenSuperfood: Das sind die besten lokalen Superzutaten

Sie heißen Goji Beeren, Matcha oder Acai und sollen uns alle viel gesünder machen. Durch einen erhöhten Vitamin- und Proteingehalt gehört sogenanntes Superfood zweifelsohne zu wertvollen Lebensmitteln. Doch es gibt ein Problem: In der Regel müssen sie zunächst Tausende von Kilometern auf dem Weg zu uns zurücklegen. Wir finden, es gibt ziemlich viele Superfoods, die hier wachsen, aber vergessen werden.

Keineswegs soll der Eindruck entstehen, dass Matcha oder Avocados etwas anderes als großartig schmeckende und überaus gesunde Lebensmittel sind. Aber sind sie den hohen Preis wirklich immer wert?

Die lange Reise vom Superfood

Am Beispiel der Avocado lassen sich geradezu haarsträubende Entwicklungen nachzeichnen: So verbrauchen die kleinen grünen Freunde im Vergleich die fünffache Menge an Wasser zu Tomaten im Anbau. Dennoch werden sie vor allem in wasserarmen Gegenden angebaut.

In Südamerika fallen ihnen ganze Regenwälder für die Trendfrucht zum Opfer und dann müssen sie, aufwendig verpackt, auch noch zu uns geflogen oder geschifft werden. Ob auf der Avocado „Bio“ steht, spielt dabei kaum noch eine Rolle. Den selbst der Anbau ohne Dünger erspart der grünen Frucht weder den Wasserbedarf noch die superlange Reise und den Energieverbrauch bei der Kühlung auf diesem Weg.

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Wenn du jetzt aber denkst, du kannst ganz ungeniert einfach wieder zur heimisch produzierten Chipstüte greifen oder dich an farbigen Gummibärchen erfreuen, dann hast du die Rechnung ganz offenbar ohne Superzutaten gemacht, die hier bei uns wachsen!

Die rote Alternative zu Avocados

Nur allzu gerne vergessen wir angesichts all der wunderbaren Eigenschaften und des tollen Geschmacks vieler trendiger Superfoods, welche großartigen Gemüse bei uns auf dem Acker um die Ecke wachsen. Eines davon ist zweifelsohne die Rote-Bete. Sie steckt nicht nur voller Vitamine und Folsäure, die sich besonders gut auf das Kurzzeitgedächtnis und die Knochen-Gesundheit auswirkt. Regelmäßiger Rote-Bete-Konsum führt darüber hinaus zur Bildung sogenannter Mitochondrien, die man sich wie kleine Kraftwerke in unseren Zellen vorstellen kann. Es wird gesagt, sie führen zu erhöhter Leistungsfähigkeit und können sogar das Altern verlangsamen.

Besonders toll macht sich Rote-Bete im Winter in Suppen, einige werden die russische Rote-Bete-Suppe mit dem wohlklingenden Namen Borschtsch vielleicht sogar kennen. Im Sommer dagegen am besten roh und geschält, zusammen mit einem Apfel in einem wunderbaren Salat. Saison ist zwischen Juni und November. Klassisch eingelegt schmeckt das Wurzelgemüse aber das ganze Jahr über wunderbar.

Lecker, gesund und von hier: Heidelbeer-Smoothie (Rezept)

Statt Goji Beeren greif zu: Heidelbeeren

Wahre Wunder werden den kleinen blauen Beeren nachgesagt: Den Altersprozess der Haut aufhalten, Krebs vorbeugen und Verdauungsprobleme aufhalten sollen sie angeblich. Fest steht jedenfalls, dass sie unglaublich lecker und ein hervorragender Snack in der Küche sind.

Heidelbeeren machen sich zum einen prima als Companion zu Joghurt oder Müsli. Oder ganz besonders toll: gemütlich warm eingebettet in Kuchen oder einem Muffin. Erntezeit für dieses local Superfood ist zwischen Ende Juni und September.

Spinat statt Algen

Er ist überall zu bekommen, aber viel zu selten auf unserem Speiseplan. Dabei ist der Spinat eines der großartigsten Superfoods überhaupt. Seine Blätter enthalten viel Eisen, Calcium und Beta Carotin, welches die Augen schützt und unter anderem Krebs vorbeugen kann.  Dazu gesellt sich unter anderem Zink, welches wiederum eine stärkende Wirkung für die Haut, das Wachstum und das Immunsystem entfaltet. Gut für die Gesundheit sind sie also schon einmal.

Ein weiterer Pluspunkt: Spinat hat einen extrem niedrigen Kalorienanteil und hemmt zudem Heißhungerattacken. Aber Finger weg vom weitverbreiteten Rahmspinat! Gefrorener Spinat dagegen ist an sich kein Problem und kann bei nicht allzu langer Kochzeit immer noch mit seinen Superkräften aufwarten. Außerdem ersparst du dir so den enttäuschenden Anblick von frischem Spinat, der beim Kochen gefühlt um ein zehnfaches in sich zusammenschrumpft.

Spinat passt hervorragend zu Pasta, Fisch oder ungekocht als Salat. Frisch vom Feld gibt es ihn einmal im Frühling und im Herbst!

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#meinlieblingssalat#Hirsesalat#lecker#

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Ein Salat mit Hirse ist bekömmlich und macht richtig satt.

Hirse statt Quinoa

Wer noch nie von Quinoa gehört hat und wem Couscous am Ende gar schon exotisch genug ist, der wird beruhigt aufatmen: Die Hirse kommt wieder auf den Tisch! Das Supergetreide gehörte im Deutschland des Mittelalters zu dem meistangebauten Getreide und geriet dann in Vergessenheit. Ein damals exotisches Superfood verdrängte es nämlich: die Kartoffel aus Südamerika.

Die kleinen Körnchen lassen sich schnell kochen und zu Salaten oder Beilagen verarbeiten. Sie sind reich an verschiedenen Spurenelementen, wie Magnesium oder Silizium, die unsere Knochen, Gelenke, die Haut und die Haare stärken. Ihre Glutenfreiheit freut zudem nicht nur Allergiker: Ohne Gluten bildet sich kein Schleim und das ist super für unsere Verdauung.

Ingwer statt Matcha im Tee

Zugegeben, Ingwer gehört nicht zur traditionellen Ernährung in unseren Breitengraden. Dennoch wächst die asiatische Wurzel auch in unserem Klima und wird mittlerweile auch hier angebaut. Die grüne Kaffeealternative, der sogenannte Matcha Tee, ist dagegen nämlich nicht nur total überteuert, sondern auch überschätzt.

Der Koffeinanteil ist vergleichbar mit dem eines herkömmlichen Grüntees. Ingwer dagegen heilt im wahrsten Sinne des Wortes Wunden und bringt die Verdauung und den Kopf richtig in Schwung. Einfach frisch kaufen, schälen und zerstückelt ins Wasser. Das Beste: Die Knollen kannst du selbst leicht nachwachsen lassen. Dafür müssen sie lediglich für eine Nacht in lauwarmen Wasser liegen und am nächsten Tag in einen Topf mit Erde gesetzt werden.

Wir wünschen guten Appetit mit all dem regionalen Superfood!

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