Vater mit kleinem Kind auf dem Arm freut sich bei einer Familienfeier im Garten über den günstigen Strompreis
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Wie setzt sich eigentlich der Strompreis zusammen? Hier bekommen Sie alle Preisbestandteile für Ihren Strom transparent und verständlich erklärt.

Kennen Sie Ihren Strompreis?

Wie viel zahlen Sie für Strom? Das ist für viele Stromkunden gar nicht so leicht zu beantworten. Zwar kennen viele Verbraucher den zu zahlenden monatlichen Abschlag und den Stromanbieter, aber mit dem eigentlichen Strompreis haben sie sich noch nie ernsthaft beschäftigt. 

Natürlich wissen Sie, dass Ihre jährlichen Stromkosten abhängig von Ihrem Stromverbrauch (in kWh) und dem Stromtarif Ihres Anbieters sind. Aber aus welchen Kostenbestandteilen setzt sich so ein kWh-Preis zusammen?

So setzt sich Ihr Strompreis zusammen

Wer es genau wissen möchte, für den haben wir die Zusammensetzung des Strompreises in Deutschland ganz transparent veranschaulicht. Der Strompreis setzt sich, grob zusammengefasst, aus drei Preisbestandteilen zusammen: Steuern, Netzentgelten und Beschaffung/Vertrieb.

Einfache Grafik zur Erklärung der Zusammensetzung des Strompreises

Die Bestandteile des Strompreises

Wie verteilen sich die Kosten für eine Kilowattstunde Strom?

Der Anteil der staatlich veranlassten Kostenbestandteile (Steuern, Abgaben, Umlagen) des Strompreises ist mit 52 Prozent am höchsten. 25 Prozent entfallen auf staatlich regulierte Netzentgelte. Der Anteil für Energieeinkauf, Vertrieb, Service und Verwaltung ist mit 23 Prozent am geringsten. Ein Blick auf diese Verteilung macht deutlich, dass der Anteil, den Stromanbieter selbst am Strompreis beeinflussen können, bei weniger als einem Viertel liegt. Die restlichen Kosten werden eins zu eins an den Staat und den jeweiligen Netzbetreiber weitergegeben. (Quelle: BDEW)

Kurz erklärt: Steuern, Abgaben und Umlagen (52 %)

Dieser Kostenblock ist in den letzten 10 Jahren um 46 Prozent gestiegen. Seit der Liberalisierung des Strommarktes hat er sich sogar vervierfacht. Hier sind die einzelnen Steuern, Abgaben und Umlagen beim Strom einfach und verständlich zusammengefasst: 

EEG-Umlage (21,5 %):

EEG ist die Abkürzung für Erneuerbare-Energien-Gesetz. Mit dieser Umlage wird die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert. Das funktioniert in etwa so: Der Betreiber einer Ökostrom-Anlage, zum Beispiel Wind oder Sonne, erhält für jede eingespeiste Kilowattstunde eine gesetzlich festgelegte Vergütung, die über dem Marktpreis liegt. Die EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Marktpreis und dem garantierten Vergütungspreis des Stroms.

Stromsteuer (6,5 %): 

1999 wurde die Stromsteuer als Teil der Ökosteuer zur Förderung klimapolitischer Ziele eingeführt. Ein großer Teil fließt nun allerdings in die Rentenversicherung.

Umsatzsteuer (16 %): 

Die klassische Mehrwertsteuer kennt man ja. 19 % auf alle Preisbestandteile, macht rechnerisch rund 16 % des Brutto-Preises aus.

KWK-Umlage (0,7 %): 

Diese Umlage fördert die Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung. Sie wird auch oft "KWK-Aufschlag" oder "KWKG-Umlage" genannt und wurde 2002 erstmals erhoben. Maßgebend ist das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz.

§19 NEV- Umlage (1,1 %): 

Mit dieser 2012 eingeführten Umlage werden die ermäßigten Netzentgelte für Industrieunternehmen finanziert.

Offshore-Haftungsumlage (1,3 %): 

Diese Umlage soll Schadensersatzforderungen finanzieren, die bei fehlender Netzanbindung von Offshore-Windparks entstehen könnten. Sie wird meist vereinfacht "Offshore-Umlage" genannt und ist auf 0,25 Cent gedeckelt.

Konzessionsabgabe (5,5 %): 

Abgabe für den Bau und Betrieb von Leitungen. Wird von der Kommune erhoben.

Netzentgelte und Zähler (25 %)

Auch diese staatlich regulierten Entgelte reicht der Stromanbieter eins zu eins an die Netzbetreiber weiter. Mit den Netzentgelten setzt der Netzbetreiber die Stromnetze instand und baut sie aus. Diese Kosten werden ebenfalls über den Strompreis erhoben. Auch die Gebühren für das gesamte Zählermanagement (Betrieb, Wartung, Messung) der Netzbetreiber zählen hierzu. Die Höhe der Entgelte legt jeder Netzbetreiber selbständig fest, weshalb dieser Kostenbestandteil regional unterschiedlich ist – je nach Wohnort der Stromkunden. Die 10-Jahres-Entwicklung: eine Steigerung von 34 Prozent.

Energieeinkauf und Vertrieb (23 %)

Beschaffung und Vertrieb sind der einzige Kostenbestandteil, den Stromanbieter wie lekker Energie beeinflussen können. Viel Spielraum bleibt den Stromanbietern allerdings nicht. Damit Sie größtmögliche Sicherheit wegen der deutlich angezogenen Handelspreise an der Strombörse haben, planen wir von lekker Energie den Stromeinkauf vorausschauend. So können große Mengen Strom für unsere mehr als 400.000 Kunden weit im Voraus zu einem günstigen Preis beschafft werden. Die lekker Kunden profitieren von günstigen Strompreisen und einem ausgezeichneten Service.

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Wenn Sie mit günstigem Strom ganz bequem etwas Geld für die Haushaltskasse sparen möchten, können Sie jetzt mit dem lekker Tarifrechner ganz einfach die günstigen Strompreise von lekker mit den Tarifen Ihrer lokalen Versorger vergleichen. Geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Stromverbrauch ein, und lassen Sie sich Ihren günstigen Stromtarif anzeigen. Bei einem fairen und verlässlichen neuen Stromanbieter müssen Sie sich um nichts weiter kümmern. lekker Energie zum Beispiel kümmert sich auch um alle Wechselformalitäten.