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Mieterschutz hilft bei Mietproblemen

Mieterschutz: So löst du Probleme mit dem Vermieter

Leider ist das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen. Zu groß sind oft die Interessenkonflikte. Als Mieter solltest du dir aber nicht alles gefallen lassen. Du hast nämlich mehr Rechte als du denkst. Doch Vorsicht! Es gibt einige Stolperfallen. Was sind die häufigsten Streitpunkte und wie gehst du souverän mit der Situation um? Professioneller Mieterschutz kann helfen. Wir zeigen dir warum.

Gerade wegen des angespannten Wohnungsmarktes in Städten wie Berlin, München und Hamburg sitzen Vermieter gefühlt am längeren Hebel. Lass dir dennoch nicht alles gefallen. So machtlos bist du nämlich gar nicht. Nutze das Mietrecht für dich. Du solltest als Mieter deine Rechte kennen und dir über organisierten Mieterschutz professionelle Beratung einholen. Du wirst sehen, dass Mieterschutz sich auszahlt.

Die häufigsten Gründe für Streit mit dem Vermieter – Was tun?

Ob Mietvertrag, Kündigung oder Betriebskosten, leider gibt es viele Gründe für Konflikte zwischen Mieter und Vermieter. Hier kommen die häufigsten Streitpunkte und wie du darauf reagieren kannst:

Die Mieterhöhung

Der klassische Fall für Streitigkeiten ist eine Erhöhung der Miete. Erreicht dich eine Mieterhöhung, so solltest du diese dringend prüfen lassen. Eine Mieterhöhung ist in Höhe und Zeitpunkt nicht immer zulässig. Auf gar keinen Fall einfach unterschreiben was man dir vorlegt. Ein Mieter darf die Zustimmung verweigern.

Bei Neuvermietungen setzen Vermieter oft die maximal zulässige Höchstmiete an. Das ist zwar zulässig, aber sehr ärgerlich für den Mieter. Prüfe dennoch. Faustregel: Liegt der Preis mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete, so kannst du die zu viel gezahlte Miete zurückverlangen.

Neben- und Betriebskostenabrechnung

Auch in der Neben- und Betriebskostenabrechnung steckt viel Potenzial für Zündstoff. Eine unverständliche Abrechnung kann Masche sein. Nutze hierfür die Beratung von Mietrecht-Profis. Gemäß Mietrecht musst du nämlich noch  lange nicht alles bezahlen, was dort aufgelistet ist. Vor allem nach Modernisierungen kann es teurer werden. Schau dir das genau an. Wenn dir die Abrechnung seltsam vorkommt, kannst du Einspruch einlegen.

Mängel

Mängel in deiner Wohnung können für Frust sorgen. Melde Schäden umgehend deinem Vermieter oder deiner Hausverwaltung. Von alleine geht der Schimmel im Badezimmer nicht weg. In solchen Fällen hast du das Recht die Miete zu kürzen. Minderungstabellen findest du bei Mieterschutz-Organisationen. Zumindest die Drohung mit einer Mietminderung erzeugt beim Vermieter Druck, die Sache in deiner Wohnung zügig in Ordnung zu bringen.

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Bürokratie und Kostenpolitik:

Gerade bei großen Wohnungskonzernen bist du nur eine kleine Nummer. Es dauert oft Wochen, bis sich mal jemand die Mängel in deiner Wohnung ansieht. Meist hilft nur die Androhung weiterer Schritte, wie z. B. Mietminderung, bevor sich etwas bewegt. Das ist anstrengend und teilweise sehr bürokratisch für den Mieter.

Kündigung, Klage oder Abmahnung durch den Vermieter

Der Mieter hat  ebenfalls Pflichten. Er muss sich z. B. an die Hausordnung halten. Man kennt das – Unerlaubtes Grillen auf dem Balkon oder Lärmbelästigung bei der letzten Geburtstagsparty. Ernst wird es allerdings bei fehlerhaftem Lüften und Heizen. Das kann zu Schimmelbildung und daher zu Schäden in der Wohnung führen, auf denen der Vermieter später sitzen bleibt.

Einer der häufigsten Gründe für eine Kündigung, Klage oder Abmahnung durch den Vermieter, sind allerdings Mietrückstände. Daher vorsicht bei unüberlegten Schritten: Eine rechtlich nicht fundierte Mietminderung (z. B. bei Mängeln) kann dem Vermieter in die Karten spielen. Informiere dich gut und lass dich von Mietrecht-Profis beraten.

Ärger mit dem Vermieter? 6 Schritte zur Problemlösung

Du hast ein Problem mit deinem Vermieter? Die nächsten Schritte müssen gut durchdacht sein. Gehe wie folgt vor:

Schritt 1: Handle niemals aus der Emotion heraus. Argumentiere immer sachlich und agiere überlegt.

Schritt 2: Unterschreibe nichts voreilig. Sind Vereinbarungen und Mieterhöhungen erst einmal unterschrieben, hast du schlechte Karten dies rückgängig zu machen.

Schritt 3: Handle dennoch schnell. Warte nicht, bis der andauernde Baulärm großer Baumaßnahmen vorbei ist. Das kannst du rückwirkend schwieriger beweisen. Dokumentiere den Mangel, bzw. die Belästigung.

Schritt 4: Suche das Gespräch mit deinem Vermieter. Lass dir z. B. intransparente Posten auf der Nebenkostenabrechnung erklären, bevor du Einspruch einlegst. Gib ihm die Chance zu korrigieren bzw. bei Mängeln zu reparieren. Setze ihm schriftlich eine Frist.

Schritt 5: Und jetzt das Wichtigste: Nutze den Mieterschutz. Informiere dich und lass dir von Mieterschutz-Profis helfen. Beratung und Hilfe bekommst du beim lokalen Mieterverein oder dem Mieterschutzbund. Wer es beim Mieterschutz schnell und weniger bürokratisch mag, der kann sich bei den MieterEngeln professionell helfen lassen.

Schritt 6: Zeig deinem Vermieter, dass du deine Rechte kennst. Lege Einspruch ein, lass dir zu viel gezahlte Miete zurückzahlen oder drohe mit Mieterlass, sofern das Mietrecht es zulässt. Aber erst nachdem du dich schlau gemacht und Chancen/Risiken ausgelotet hast. Daher ist eine professionelle Rechtsberatung (Siehe Punkt 5) das A und O.

Mieterschutz-Club: Die Lösung für dein Mietproblem

Organisierter Mieterschutz lohnt sich. Bei den MieterEngeln z. B. bekommst du schnell und unbürokratisch Hilfe. Professionelle Partneranwälte beraten bei konkreten Mietproblemen. Diese werden gemeinsam aus dem Weg geräumt. Ziel ist immer eine außergerichtliche Lösung, sodass dir auch die Gerichtskosten erspart bleiben.

Geld und Ärger kannst du dir sparen

Mit einer Mitgliedschaft in einem Mieterschutz-Club kannst du zum Beispiel deinen Mietvertrag oder deine Nebenkostenabrechnung von den Profis einfach mal prüfen lassen. Viele bekommen nach Prüfung zu viel gezahltes Geld zurück oder sparen sich die Renovierung beim Auszug. Du erhältst zudem Zugriff auf Mietminderungstabellen, Vorlagen und Musterformulare zu sämtlichen Mieterschutz-Themen. Langfristig zahlt sich ein pragmatischer Mieterschutz aus.

Fazit: Mieterschutz ist sinnvoll

Wer steht denn schon gerne alleine im Paragraphen-Dschungel des Mietrechts? Vor allem, wenn es ernst wird, ist es wichtig, Profis an seiner Seite zu haben. Ein Mieterverein oder ein Mieterschutz-Club, wie die MieterEngel, werden dir viel Geld und Zeit sparen – und vor allem viel Ärger.

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