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20.06.11

Strom sparen im Wohnzimmer – Unterhaltungselektronik nicht unterschätzen

Beim Strom sparen wird das Wohnzimmer oft übersehen. Dabei benötigt Unterhaltungselektronik einen großen Teil der Energie im Haushalt.

Küche und Bad stehen regelmäßig im Mittelpunkt beim Strom sparen im Haushalt. Selbstverständlich sind dies die Räume, in denen seit jeher durch Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Elektroherd, Kühl- und Gefriergeräte der größte Teil der Energiekosten anfällt.

Stromsparer, die bei Kauf und Betrieb ihrer Haushaltsgeräte schon lange auf einen niedrigen Verbrauch achten, können im Wohnzimmer meist besonders viel Strom sparen, wenn Energieeffizienz hier bislang kein Thema war. Wer kauft heute noch eine Waschmaschine oder einen Kühlschrank, ohne sich über den Energiebedarf Gedanken zu machen?

Warum Strom sparen beim Kauf eines Fernsehers wichtig ist

Als Kaufkriterium bei einem Flachbildfernseher kommt Energieeffizienz wenn überhaupt meist nur am Rande vor. Dabei haben steigende Sehdauer und der Trend zu immer größeren Bildschirmen sowieso schon für einen steigenden Energiebedarf gesorgt. Wer jetzt einen neuen Fernseher kauft, kann allerdings kräftig Strom sparen, weil sich innerhalb weniger Jahre die Energieeffizienz von Flachbildfernsehern erheblich verbessert hat.

Alte TV-Geräte, Videorekorder, Satelliten-Receiver, Set-Top-Boxen und Stereoanlagen sorgen hingegen für einen unnötig hohen Strombedarf, nicht zuletzt im Stand-by. Obwohl ein nicht benötigtes elektrisches Gerät im Zweifel komplett abgeschaltet werden sollte, um Strom sparen zu können, gilt auch hier: Dank entsprechender Bemühungen der Hersteller gibt es beim Stand-by-Verbrauch ebenfalls enorme Fortschritte.

Wer alte Stromfresser durch verbrauchsarme Neugeräte ersetzt sowie konsequent nicht benötigte Geräte ausschaltet bzw. ganz vom Netz trennt, kann in nennenswertem Umfang Strom sparen. Übrigens: Zahlreiche Flachbildfernseher neuerer Bauart bieten einen Ökomodus, über den man zusätzlich Strom sparen kann. Hier wie bei anderen elektrischen Geräten mit entsprechenden Funktionsmerkmalen kommt es natürlich darauf an, diese Funktionen zu nutzen, anstatt sie zu ignorieren.

In Fällen, in denen selbst das Ausschalten nicht hilft, um den Energieverbrauch auf Null zu reduzieren bzw. bei Geräten ohne Ausschalter kann der Einsatz einer Steckdosenleiste mit Ein-/Ausschaltern für jede einzelne Steckdose Strom sparen helfen. Solche Steckdosenleisten sind ansonsten besonders interessant, um Ladegeräte (für Elektrorasierer, MP3-Player, Handys etc.) vom Netz zu trennen, wenn sie nicht gebraucht werden.

Besonders im Wohnzimmer sollte beim Strom sparen die Beleuchtung berücksichtigt werden. Gerade in diesem Raum der Wohnung möchte man es sich gemütlich machen und setzt Licht nicht nur zu dem Zweck ein, die Dunkelheit zu vertreiben. Zudem brennen die Lampen typischerweise über viele Stunden. Deckenfluter mit Halogen-Technik, von denen einige mehr als 300 Watt benötigen, übertreffen mit ihren Betriebskosten manchmal schon nach weniger als einem Jahr ihren Anschaffungspreis, sofern keine spezielle Energiesparmodelle verwendet werden, die durchaus angeboten werden.

Strom sparen und gutes Licht sind kein Widerspruch

Auf eine angenehme Beleuchtung, die für Entspannung und Wohlbefinden sorgt, muss niemand verzichten, der Strom sparen will. Energiesparleuchten und LED-Leuchten sind gute Alternativen zu Glühbirnen und Halogenleuchten. Bei Halogenleuchten gibt es allerdings ebenfalls Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren.

Ob im Wohnzimmer oder irgendeinem anderen Raum der Wohnung – nie außer Acht lassen sollte man den Strompreis. Durch einen leicht durchführbaren Anbieterwechsel kann ein Haushalt schon dreistellige Euro-Beträge pro Jahr einsparen, ohne seinen Energieverbrauch einzuschränken. In der Kombination aus Strom sparen und Tarifwechsel ergibt sich deshalb möglicherweise eine Summe, die neue finanzielle Spielräume eröffnet.