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Streitthema Geld: Mit einem Haushaltsbuch hast du die Finanzen im Griff.

Finanzielle SicherheitStreit ums Geld? Wie du mit einem Haushaltsbuch besser sparen kannst

Streitereien rund ums Geld können die Beziehung stark belasten. Laut Forsa-Umfrage ist für jeden Zweiten der verantwortungslose Umgang mit Geld sogar ein Trennungsgrund. Wir zeigen dir, wie ihr mit einem Haushaltsbuch Geld sparen und Streit vermeiden könnt. Ein Haushaltsbuch? Das mag etwas angestaubt klingen, doch es gibt zeitgemäße Lösungen für Paare, Familien und WGs. Mit unseren Tipps kannst du ganz einfach sparen!

Viele Menschen schauen genau zwei Mal im Monat auf ihr Konto: am Monatsbeginn und dann noch einmal am Monatsende. Doch die wirklich wichtigen Sachen, die geschehen dazwischen. Einkäufe und Neuanschaffungen sind selten geplant, aber können Löcher in die Finanzen reißen.

Wenn es um die Haushaltsfinanzen geht, sagen sich viele: Augen zu und durch. Doch dann kann es eben auch einmal geschehen, dass der Blick aufs Konto zum Monatsende eine böse Überraschung birgt. In Partnerschaften kann das besonders unfair sein, denn am Ende sind die Ausgaben ungleich verteilt. Wenn beispielsweise eine Person übermäßig oft Einkäufe bezahlt hat, entsteht mit der Zeit ein gewaltiges Ungleichgewicht.

Ohne genau zu wissen, wer wie viel und wofür ausgegeben hat, wird es unmöglich, dieses Ungleichgewicht wieder aufzulösen. Also gibt’s nur eine Lösung: du musst alle Ausgaben und Einnahmen festhalten und dir einen Überblick verschaffen. Mit einem Haushaltsbuch.

lekker Strom Tarif berechnen

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Das Haushaltsbuch: Alle Ausgaben aufschreiben ist nicht so zeitaufwendig, wie du denkst

Du kannst es auf die klassische Variante machen, einem echten Buch. Dafür besorgst du dir ganz einfach ein kleines Heftchen (euer neues Haushaltsbuch) und stellst irgendwo eine kleine Kiste hin. Dort wirft dann jede Person im Haushalt die Kassenzettel rein. Daneben liegen Haushaltsbuch und Stift – und da kommt der Eintrag rein. Wenn das jeder selbst macht, ist die Arbeit am Ende bestenfalls gut aufgeteilt. Oder aber es kommt gleich ans Licht, dass ihr es mit einer gewissen Schieflage bei der Verteilung häuslicher Pflichten zu tun habt.

Am Ende des Monats schnappt sich dann die Person mit der besten Mathe-Note auf dem letzten Schulzeugnis das Hauhaltsbuch und rechnet alles mit den Kosten zusammen, die vom Haushaltskonto abgehen. Strom, Internet, Streamingdienste, Hausratsversicherung gehören zu den laufenden Kosten. Dazu kommen sämtliche Einkäufe: von Lebensmitteln fürs gemeinsame Kochen, Hygieneartikeln, Baumaterial und Reparaturkosten oder sonstige Anschaffungen, die von allen genutzt werden. Das Ergebnis gibt dann Aufschluss darüber:

  • Sind die Ausgaben so verteilt, wie es sich alle Personen im Haushalt vorstellen?
  • Gibt es Ausgaben, die viel höher als erwartet sind? Was ist teuer? Was ist günstig? Wo im Haushalt kann ich Geld sparen?
Mit einem Haushaltsbuch kannst du Sparpotenziale ermitteln. Deine HauMit einem Haushaltsbuch kannst du Sparpotenziale ermitteln. Deine Haushaltskasse freut sich. shaltskasse freut sich.
Mit einem Haushaltsbuch kannst du Sparpotenziale ermitteln. Deine Haushaltskasse freut sich.

Der Ausgaben-Manager: Apps erleichtern die Erfassung der Ausgaben im Haushalt ungemein

Wenn du keine Lust auf Papierkram hast und das alles etwas moderner angehen willst, nutze eine Tabelle in der Cloud. Bei Google Drive etwa. Besonders praktisch sind Haushaltsbuch-Apps auf dem Smartphone, die sich jede Person im Haushalt aufs Handy laden kann. Es gibt eine ganze Menge von Apps für Android und iOS. Viele Apps sind sogar kostenlos.

Der Vorteil an den digitalen Ausgaben-Managern liegt auf der Hand: die Berechnungen lassen sich automatisieren. Übersichtliche Statistiken gibt’s obendrauf. Außerdem hast du das Handy beim Einkaufen ohnehin immer dabei und kannst die Kostenerfassung gleich unterwegs in der App erledigen.

Nur dran denken, das auch zu tun, da wirst du nicht drumherum kommen.

Auf diese Weise kannst du im Haushalt mit dem Sparen beginnen

Gut möglich, dass die Auflistung aller Kosten im Haushalt zu dem Entschluss führt, den Rotstift anzusetzen. An manchen Stellen wird es total leicht für dich, Geld zu sparen. Zum Beispiel bei Dingen, die du überhaupt nicht benötigst. Bei anderen kann es sein, dass sich eine nähere Betrachtung lohnt. Die meisten laufenden Kosten entstehen beim Wohnen. Wie kannst du die Ausgaben runterschrauben?

Hier kommen 5 Spartipps für die laufenden Kosten im Haushalt

Spartipp Nr 1: Stromanbieter. Am einfachsten kannst du durch einen Stromanbieterwechsel Geld sparen. Das ist nicht schwierig. Pass lediglich auf bei Lockangeboten, bei denen dir Tablets, Playstation oder sogar Waschmaschinen versprochen werden. Das ganze Zeug zahlst du am Ende durch den Grundpreis wieder ab. Suche dir lieber einen zuverlässigen Stromanbieter, der schon länger am Markt ist. Im besten Fall findest du einen Anbieter, der nicht gleich im ersten Jahr die Preise erhöht, sondern einen, bei dem du langfristig von fairen Preisen profitierst. lekker Strom zum Beispiel ist für das „fairste Preis- Leistungsverhältnis“ (Focus Money, 38/2018) ausgezeichnet und der Ökostromanbieter mit der „höchsten Weiterempfehlung“ (Focus Money, 28/2019). Sauberer Strom ist heute nämlich gar nicht mehr teuer. Zumindest nicht bei lekker. Hier kannst du ganz einfach deine Ersparnis berechnen.

Spartipp Nr 2: Gas. Gleiches gilt auch beim Gas für die Heizung oder den Herd. Wenn das in deinem Haushalt genutzt wird, solltest du den Verbrauch und die Konditionen deines aktuellen Anbieters checken. Sehr oft lohnt es sich, aus alten Verträgen in einen neuen, günstigen Tarif für Gas zu wechseln. Beim Gas kann man viel Geld sparen. Bei lekker sogar bis zu 500 € im Jahr. Hier kannst du deine Ersparnis berechnen.

Spartipp Nr 3: Internet und Telefon. Benötigen die Personen im Haushalt weiterhin einen Festnetzanschluss in Zeiten von Skype und WhatsApp? Gibt es vielleicht Verträge, die mittlerweile günstiger sind? Oft lohnt sich hier der Umstieg recht schnell. Allerdings müssen Vertragslaufzeiten beachtet werden.

Spartipp Nr 4: Versicherungen. Ganz oft hat man sich über die Zeit eine ganze Reihe an Versicherungen zugelegt. Zum einen solltest du dir gut überlegen, ob diese auch wirklich nötig sind. Das soll heißen: kommt es in deiner Gegend wirklich so oft zu Einbrüchen? Und würde deine aktuelle Versicherung das in dem Fall auch wirklich absichern? In vielen Fällen wägt man sich da in falscher Sicherheit und am Ende stellt man fest, das Geld geht in Wirklichkeit direkt zum Fenster raus. Hier kann man Ausgaben stark reduzieren, ohne wirklich auf etwas verzichten zu müssen.

Spartipp Nr 5: Miete. Oft lohnt es sich, die Nebenkostenabrechnungen noch einmal genauer zu prüfen. Vermieter sind verpflichtet, über den Ursprung der Kosten aufzuklären. Zudem ergaben Prüfungen, dass in sehr vielen Fällen nicht exakt nachgerechnet wurde bei Wasser und Heizung.

 

Monatliche Ausgaben einer Durchschnittsfamilie: Dafür gibt eine Familie Geld aus. © Statistisches Bundesamt
Monatliche Ausgaben einer Durchschnittsfamilie: Dafür gibt eine Familie Geld aus. © Statistisches Bundesamt

Ein gemeinsames Haushaltskonto erleichtert die Verwaltung der Finanzen

Für Partner lohnt sich ein Haushaltskonto richtig. Ein Girokonto verschafft Klarheit über die Eingänge in das gemeinsame Finanzpolster. Vor allem die laufenden Kosten lassen sich über ein Haushaltskonto besonders leicht abwickeln. Prüfe mal die Angebote bei deiner Bank, ob es dort ein kostenloses Girokonto gibt. Natürlich geht das auch bei jeder anderen Bank. Dann richten alle Personen mit Einkommen im Haushalt ihre Daueraufträge ein. Einer von euch wird natürlich der Kontoinhaber. Theoretisch kannst du aber für alle Beteiligten eine EC-Karte beantragen, sodass später jeder beim Einkauf damit bezahlen kann.

Wirf dazu gemeinsam mit den anderen Beteiligten einen Blick auf den letzten Monat im Haushaltsbuch. Dann entscheidet ihr euch noch über den Modus der Aufteilung. Tipp: Das Geld sollte immer ein paar Tage vor Monatsende auf dem Gemeinschaftskonto eingehen, damit die monatlichen Abbuchungen deiner Vertragspartner immer auf ein gut gedecktes Konto stoßen. Ihr wollt ja nicht ins Minus rutschen und unnötig Schulden machen. Die kurzfristigen Dispozinsen könnt ihr euch sparen.

Ein gemeinsames Finanzmanagement hilft beim Sparen

Wichtig: Belohnt euch! Das motiviert euch beide: Zum Beispiel mit einem gemeinsamen Date beim Italiener. Dort kann das ersparte Geld dann gleich für etwas ausgegeben werden, über das ihr euch freut. Nutzt es für die schönen Dinge des Lebens. Am Geld soll die Liebe doch nicht scheitern. Schließlich lebt und spart ihr gemeinsam, um euch als Paar Wünsche zu erfüllen. Das schweißt zusammen.

Es ist doch völlig klar: Das Geld, das du hart verdienst, möchtest du doch lieber behalten, statt es unnötig auszugben. Neben dem tollen Effekt, dass du in Zukunft mit deinem Haushaltsbuch vielleicht ein wenig Geld sparen wirst, wirst du dir auch über deine Ausgaben viel klarer. Manche Ausgaben sind einfach vermeidbar. Bei den Stromkosten kannst du ganz einfach Gled sparen. Bei einem Wechsel zu lekker kannst du z.B. bis zu 250€ sparen. Und es dauert nur 5 Minuten. Mit Hilfe des Tarifrechners kannst du sofort sehen, wie hoch deine Ersparnis ist. Finde heraus, ob der Wechsel sich für dich lohnt.

Viel Spaß beim Sparen!