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22.12.11

Bessere "Strompreise" – vergleichen, wechseln, sparen

Wenn ein Energieversorger Jahr für Jahr die "Strompreise" erhöht, muss man sich das nicht gefallen lassen. Vergleichen und Wechseln ist einfach.

Niemand freut sich über steigende Strompreise. Aber viele Verbraucher lassen es sich dennoch gefallen, wenn ihr Energieversorger immer wieder die Preise erhöht. Sie akzeptieren jeden Preis, ganz so, als ob sie keine Wahl hätten und nicht wechseln könnten.

Tatsächlich haben alle Stromkunden in Deutschland seit der Liberalisierung des Strommarkts die Wahl, bei welchem Stromanbieter sie Kunde sein möchten. Damit können sich Verbraucher nicht nur gegen ständig steigende Energiepreise wehren, sie haben es auch in der Hand, selbst zu entscheiden, wie ihr Strom produziert wird.

Strompreise und Energiemix

Auf diese Weise ist es etwa möglich, Atomenergie aus seinem persönlichen Energiemix zu streichen. Oder aus Strom aus Kohlekraftwerken zu verzichten, um das Klima zu schonen. Anbieter für Ökostrom haben "Strompreise", die mit den Preisen der anderen Energieversorger mithalten können.

Das lässt sich mittels Stromtarifrechner im Internet sofort selbst nachvollziehen. Ein Vergleich der "Strompreise" lässt sich ganz einfach vornehmen. Dafür ist es nicht nötig, viele Daten einzugeben. Man muss nur wissen, wie viel Strom man innerhalb eines Jahres benötigt und diesen in Kilowattstunden (kWh) gemessenen Wert zusammen mit der Postleitzahl in den Tarifrechner eingeben.

Woher weiß man, wie hoch der Energiebedarf im eigenen Haushalt ist? Das steht in der Jahresabrechnung des derzeitigen Stromversorgers. Die meisten Verbraucher merken sich diese Zahl nicht. Wenn sie ihre Jahresabrechnung zugestellt erhalten, interessiert sie eigentlich nur eine Zahl, sie wollen wissen, wie viel sie insgesamt bezahlen müssen.

Sind die "Strompreise" hoch, bezahlt man für die gleiche Menge Strom mehr Geld. Einen teuren Energieversorger zugunsten eines billigen zu verlassen, führt daher zu einem Spareffekt ganz unabhängig vom Verbrauch. Durch bessere "Strompreise" spart man bei den Stromkosten, selbst wenn man künftig keine einzige Kilowattstunde (kWh) weniger verbraucht als vor dem Wechsel.

Strompreise im Jahresvergleich

Hat man also den Wert für den eigenen Jahresbedarf an elektrischer Energie gemeinsam mit der Postleitzahl der Wohnadresse in den Tarifrechner eingegeben, ist gleich anschließend klar, ob sich ein Wechsel auszahlen würde oder nicht. Schon bei einer Ersparnis im zweistelligen Bereich lohnt sich der Tarifwechsel, weil man sich nur wenige Minuten darum kümmern muss.

Manche Haushalte sparen durch einen Vergleich der "Strompreise" und einen Anbieterwechsel sogar jedes Jahre mehrere Hundert Euro. Nur wer selbst "Strompreise" vergleicht, findet heraus, wie viel für ihn persönlich an Ersparnis möglich ist.