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BERLIN, 06.07.06

Nuon-Tochter Stadtlicht besteht den WM-Tauglichkeitstest

Nuon-Tochter Stadtlicht besteht den WM-Tauglichkeitstest - Sechs Monate erfolgreiches Ampelmanagement in Berlin

Die erste Public Private Partnership Deutschlands, bei der ein privates Unternehmen Instandhaltung und Betrieb von Ampeln übernimmt, funktioniert. Nach sechs Monaten ziehen die Partner, das Land Berlin und die Stadtlicht GmbH, zufrieden eine erste Bilanz. Besonders positiv hervorzuheben ist: Ein Verkehrschaos während der Fußball-Weltmeisterschaft blieb aus. Die von der Arbeitsgruppe FIFA WM der Verkehrslenkung Berlin erstellten Verkehrskonzepte und deren Umsetzung durch die Stadtlicht GmbH haben den gewünschten Erfolg gezeigt. Die nördliche und südliche Umfahrung der Fanmeile auf der Straße des 17. Juni klappt dank eigens angepasster Signalprogramme reibungslos. Auch nach den Spielen im Olympiastadion gibt es keine Verkehrsprobleme.

Neben der aktuellen Verkehrssteuerung kommt auch die Sanierung nicht zu kurz: Bereits im Mai konnte Stadtlicht das erste große Modernisierungsprojekt an der Kreuzung Unter den Linden / Friedrichstraße abschließen.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Es bestätigt sich, dass wir mit der Stadtlicht den richtigen Partner für ein modernes Management der Lichtsignalanlagen gefunden haben. Auch bei zusätzlichen Aufgaben, wie zum Beispiel der behindertengerechten Ausstattung vieler Ampelanlagen, zeigt die Stadtlicht ihre Flexibilität. Gewinner sind die Berlinerinnen und Berliner, die ein Mehr an modernen Ampeln erhalten."

Das erste Halbjahr 2006 nutzten Nuon Stadtlicht und die Verkehrsregelungszentrale (VKRZ) zum erfolgreichen Aufbau einheitlicher Strukturen. So können z.B. mit Hilfe eines digitalen Störungsbuches Ampelausfälle schneller und effektiver behoben werden.

Dr. Antonio Hurtado, Geschäftsführer Nuon Stadtlicht: "Wir haben in den vergangenen sechs Monaten bewiesen, dass ein Privatunternehmen die öffentlichen Ampelanlagen gut managen kann. Unsere Mitarbeiter und die Kollegen der Verkehrslenkung Berlin, die hart gearbeitet haben, freuen sich über das Lob. Es gibt noch viel zu tun in den kommenden zehn Jahren Vertragslaufzeit. Insgesamt müssen noch mehr als 600 Ampelanlagen modernisiert werden. In diesem Jahr steht noch die Modernisierung von über 80 Signalanlagen an."

Das Unternehmen hatte das Management der 2.000 Berliner Lichtsignalanlagen am 1. Januar 2006 übernommen. Durch das Einschalten eines Generalübernehmers kann der Senat jährlich eine Million Euro sparen.

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