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DüSSELD./HEINSBERG, 12.12.06

Ceramic Fuel Cells Limited kündigt Produktion von Brennstoffzellen im Nuon Industriepark in Heinsberg an.

Wichtiger Meilenstein für Zukunftstechnologie/ 200 neue Arbeitsplätze in der Region. Land Nordrhein-Westfalen investiert 3,2 Millionen Euro

Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL), einer der weltweit führenden Hersteller von Festoxid-Brennstoffzellen für gekoppelte Strom-Wärme-Erzeugung (m-CHP) will im Industriebark Oberbruch in Heinsberg eine große Produktionsstätte für Brennstoffzellen aufbauen. Das teilte das Unternehmen heute auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf mit. Eigentümer und Betreiber des Industrieparks Oberbruch ist Nuon, ein führendes Holländisches Energieunternehmen mit sich stark entwickelnden Aktivitäten in Deutschland. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit 3,2 Mio. Euro.

Im Januar 2007 beginnen die Bauarbeiten für die die Fertigungsstätte, die in zwei Phasen errichtet wird. Im ersten Bauabschnitt, der 2009 fertiggestellt werden soll, entsteht eine halbautomatische Fertigungsstätte in einem bereits existierenden Gebäude im Nuon Industriepark. Hier sollen rund um die Uhr (24 Stunden an 7 Tagen pro Woche) bis zu 50.000 1kW Brennstoffzellen-"Stacks" pro Jahr hergestellt werden. Im zweiten Bauabschnitt werden drei weitere vollautomatische Anlagen entstehen, in denen bis zu 150.000 Elemente pro Jahr in einer neu zu errichtenden Fabrik neben dem bestehenden Gebäude gefertigt werden. CFCL hat für das vorhandene Gebäude den Mietvertrag für den ersten Bauabschnitt unterschrieben; für den Erwerb des Grundstücks für den zweiten Bauabschnitt hat CFCL die Option erworben. CFCL beabsichtigt, das Projekt in Mischfinanzierung, d.h. über Darlehen und Beteiligungen, zu finanzieren. CFCL ist bereits mit lokalen Finanzdienstleistern im Gespräch.

Nuon ist als führender Gas- und Stromversorger, aktiv in den Niederlanden, Deutschland und Belgien. Nuon beliefert mit ca. 10.000 Mitarbeitern ca. fünf Millionen Haushalte, die Umsätze liegen bei ca. 5 Mrd. Euro pro Jahr. Der Industriepark in Heinsberg ist Hauptsitz des Nuon Industrieparkmana-gements. Nuon erbringt Energiedienstleistungen für die verschiedenen Unternehmen im Industriepark, darunter Hersteller von High-Tech-Produkten und Ingenieurbüros. Im Industriepark betreibt Nuon ein eigenes Gas- und Dampfkraftwerk und eine Abwasserbehandlungsanlage. Heinsberg ver-fügt über eine große Anzahl gut ausgebildeter Fachkräfte. Im Rahmen des Projekts werden bis zu 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßt den Aufbau einer Brennstoffzellenfabrik in Heinsberg. Auf der heutigen Pressekonferenz sagte sie:

"Die Brennstoffzelle mit hohen Umwandlungswirkungsgraden ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Hier kann sich nun ein zukunftsträchtiger Industriezweig entwickeln. Die Ansiedlung in Heinsberg bestätigt die Anziehungskraft der Region. Mit seiner Entscheidung für den Standort NRW un-terstreicht CFCL die Bedeutung des Landes als eine der stärksten Energieregionen Europas." Die hohe Kompetenz NRWs in der Energietechnik sei mit ausschlaggebend gewesen bei der europaweiten Suche des Unternehmens nach einem geeigneten Standort.

"Die Ansiedlung von CFCL kann einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Strukturwandel für die vom Arbeitsplatzabbau in Bergbau und Chemie stark betroffene Region leisten", so die Ministerin. Das Land und die EU unterstützen finanziell die Erschließung von zusätzlichen Industrieflächen am Standort Oberbruch.

Oberbruch war und ist ein Standort zur Entwicklung und Produktion innovativer Produkte: Von der Entwicklung und Produktion der ersten Kunstseide, von Viskose und Perlon bis hin zu Kohlenstoff-fasern für den Flugzeugbau - jeweils hochleistungsfähige Produkte von Weltrang. "CFCL fügt sich in diese Kette ein" betonte Ministerin Thoben.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordhrein-Westfalen (GfW) hat CFCL bei der Standortsuche intensiv begleitet und den gesamten Prozess erfolgreich moderiert. So hat die GfW CFCL insbesondere auf den Standort Oberbruch mit seinen vielfältigen Vorteilen aufmerksam gemacht, das Unternehmen zu ersten Standortterminen begleitet und die Gespräche mit Nuon initiiert.

Dr. Thomas Mecke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Nuon Deutschland:

"Ich möchte mich für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung bedanken. Gemeinsam ist es uns gelungen, einen attraktiven Investor in die Region zu holen. Nuon Deutschland hat sich die Zu-kunftsfähigkeit industrieller Standorte auf die Fahnen geschrieben. Mit unserem innovativen Industrieparkmanagement bieten wir unseren Kunden nicht nur alle Medien wie Strom, Gas und Wasser an. Wir leisten auch Unterstützung in allen Fragen der Logistik und Standortentwicklung. CFCL wird sich im Industriepark Oberbruch voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren können.

CFCL als Hersteller von High-Tech-Energietechnologie und Nuon als Energieversorger – das passt mehr als gut zusammen, denn auch Nuon investiert in saubere Energien und sucht nach nachhalti-gen Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft."

Dazu sagte Brendan Dow, Vorsitzender des Vorstands von CFCL:

"Es freut uns, dass wir diesen Meilenstein erreicht und in Europa einen Ort gefunden haben, an dem wir unsere Fertigung entwickeln werden. Deutschland ist ein wichtiger Markt für die Entwicklung von Brennstoffzellen in Europa und mit seinen gut ausgebildeten Fachkräften ist Nordrhein-Westfalen ein hochentwickelter europäischer Industriestandort für Brennstoffzellen-Technologie.

Diese Fertigungsstätte ist für das Unternehmen sehr wichtig. Wir können dadurch die Produktion erhöhen, die Einnahmen steigern, die Stückkosten senken und die steigende Nachfrage nach Brennstoffzellen-Produkten bedienen.

Wir begrüßen es sehr, dass die Landesregierung von Nordhrein-Westfalen sich entschlossen hat, eine führende Rolle bei der Unterstützung der Brennstoffzellenfertigung zu übernehmen. Wir freuen uns ebenso auf die Zusammenarbeit mit Nuon als Partner in Heinsberg."

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