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BERLIN, 19.10.06

Beschwerde von Nuon gegen Netzzugangs-Modell der Gaswirtschaft zulässig - Bundesnetzagentur sieht Diskriminierungspotential

Die Bundesnetzagentur hat eine gemeinsame Beschwerde von Nuon Deutschland und dem Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) gegen die so genannte Kooperationsvereinbarung der etablierten Gaswirtschaft zugelassen. Nach Ansicht von Nuon und bne bestehen erhebliche Zweifel an der Rechtsmäßigkeit dieser Vereinbarung, die wirklichen Wettbewerb auf dem Gasmarkt verhindert. Während der mündlichen Anhörung in Bonn am Mittwoch sagten Behördenvertreter, das Netzzugangs-Modell besitze erhebliches Diskriminierungspotential für Newcomer.

Dr. Thomas Mecke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Nuon Deutschland:

"Nuon Deutschland begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die Beschwerde zuzulassen. Sie geht in die richtige Richtung und beweist, dass unserer Beschwerdeantrag Hand und Fuß hat. Wir sehen mit Zuversicht der Entscheidung entgegen, die am 20. November getroffen werden soll."

Die Kooperationsvereinbarung des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) vom Juni 2006 regelt die Bedingungen, unter denen neue Gasanbieter ihr Erdgas durch das Pipelinenetz der etablierten Versorger leiten können. Sie sieht unter anderem vor, dass neben dem vom Gesetzgeber gewünschten Zweivertragsmodell (Entry-Exit), das alte Einzelbuchungssystem (City-Gate) bestehen bleibt. Nuon und bne haben in diesem Zusammenhang gegen RWE und einzelne Gasnetzbetreiber ein Miss-brauchsverfahren eingeleitet, weil diese duale Regelung dem Energiewirtschaftsgesetz zuwiderlaufe.

Nach Ansicht von Nuon und bne kann sich so kein wirklicher Wettbewerb auf dem Gasmarkt entfalten, da das System zu kompliziert und kostspielig für Neuanbieter ist. Auch die Bundesnetzagentur äußerte Zweifel an der Effizienz der Kooperationsvereinbarung.

Seit dem 1. Oktober 2006 soll es für Haushaltskunden bundesweit möglich sein, den Gas-anbieter zu wechseln. Tatsächlich gibt es bislang aber nur in wenigen Städten diese Möglichkeit, da die Kooperationsvereinbarung Wettbewerb weiter behindert. Nuon Deutsch-land hat dennoch als erstes Unternehmen in Deutschland in Berlin und Hamburg den Wettbewerb eröffnet, um eine Blaupause für den Wechsel zu schaffen.

Nuon ist seit sieben Jahren in Deutschland aktiv. Als eines von wenigen internationalen Unternehmen hat Nuon in den vergangenen schwierigen Jahren dem deutschen Energie-markt nicht den Rücken gekehrt und gehört mittlerweile zu den führenden alternativen Anbietern. Der Mutterkonzern nv Nuon beliefert rund fünf Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme sowie energienahen Dienstleistungen. Für seine verbraucherfreundlichen Angebote zeichnete Strom-Magazin.de Nuon Deutschland im Juli mit dem "Strom Award" aus.

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