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24.07.11

Warum Energiesparen ein Marathon ist und kein Sprint

Hat man sich erst einmal klargemacht, warum Energiesparen ein langfristiges Vorhaben ist, wirkt das Ganze längst nicht mehr so anstrengend.

Warum Energiesparen häufig nicht konsequent betrieben wird, hat verschiedene Ursachen. Zu den wichtigsten dürften unrealistische Vorstellungen zählen, wie schnell Erfolge möglich sind und welcher Aufwand dafür nötig ist.

Manche Maßnahmen können mehr oder weniger sofort umgesetzt werden, doch der größte Teil benötigt deutlich mehr Zeit. Das sollte keine Ausrede dafür sein, warum Energiesparen aufgeschoben oder unterlassen wird. Sofort zu beginnen, ist sinnvoll.

Warum Energiesparen Ausdauer braucht

Bei Strom und Gas den Verbrauch zu reduzieren ähnelt allerdings mehr einem Marathonlauf als einem Sprint über 100 Meter. Niemand kann eine Marathonstrecke rennen, es nützt nichts, gleich am Anfang so schnell zu rennen, wie man kann. Dann verlassen einen vorzeitig die Kräfte und man erreicht sein Ziel nicht.

Wer zu viel auf einmal möchte, verliert schnell wieder die Motivation, weil Erfolge ausbleiben. Das ist auch ein Grund, warum Energiesparen für viele Verbraucher schon bald kein wichtiges Thema mehr ist.

Der Energieverbrauch eines Haushalts hängt zu großen Teilen von langfristigen Entscheidungen ab. Sofort einleuchtend ist dies bei Baumaßnahmen, wenn etwa die Wärmeverluste eines Gebäudes begrenzt werden sollen. Die Höhe des Strombedarfs hängt nicht nur davon ab, wie elektrische Geräte im Alltag verwendet werden, sondern auch, wie hoch ihre Energieeffizienz ist. Das ist ein weiterer Grund, warum Energiesparen am besten in vielen kleinen Schritten umgesetzt wird.

Theoretisch ist es zwar möglich, in einer Woche sämtliche Haushaltsgeräte durch besonders verbrauchsarme Modelle zu ersetzen. Das senkt zwar schnell den Energiebedarf, aber möchte man wirklich Strom, Gas und möglicherweise Wasser sparen, wenn damit unnötig hohe Kosten verbunden sind? Hier wird klar, warum Energiesparen und Geld sparen nicht das Gleiche bedeuten.

Die größten Stromfresser vorzeitig zu ersetzen, obwohl diese Geräte noch gar nicht alt sind, kann wirtschaftlich vernünftig sein. Ansonsten kommt es indes darauf an, bei jeder fälligen (!) Kaufentscheidung der Energieeffizienz hohes Gewicht als Kaufkriterium zu geben. Das sollte übrigens auch für Kleingeräte gelten, denn der Energiebedarf der vielen Kleingeräte summiert sich zu einem Betrag, über den viele staunen, sobald sie die Summe für ihren Haushalt errechnet habebn.

Auf diese Weise spart man Jahr für Jahr mehr beim Verbrauch von Gas und Strom. Übrigens: Selbst bei den sofort umsetzbaren Verhaltensänderungen nimmt man sich besser nicht zu viel auf einmal vor, um sich nicht zu überfordern.

Warum Energiesparen mit einem Tarifvergleich einhergehen sollte

Sofort angehen kann man dagegen einen Tarifvergleich für Strom und Gas, denn ein Anbieterwechsel ist nicht nur einfach und bequem möglich. Den Anbieter zu wechseln verlangt dem Verbraucher anschließend keinerlei Verhaltensänderungen ab.

Strom und Gas haben nach dem Wechsel genau die gleiche Qualität, obwohl sie dann billiger sind. Der Verbrauch sinkt dann natürlich ebenso wenig, aber der Grund, warum Energiesparen zum Thema wird, ist meistens der Wunsch, die Kosten für Energie zu senken. Dann ist ein Anbieterwechsel ein guter erster Schritt.