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21.04.11

Wie sich ein Tarifwechsel zu Ökostrom finanziell bezahlt macht

Für den Stromkunden kann sich ein Tarifwechsel zu Ökostrom unmittelbar bezahlt machen. Wer seinen Stromversorger wechselt, fördert damit gleichzeitig den Wettbewerb.

Ein Tarifwechsel zu Ökostrom lohnt sich in mehr als einer Hinsicht. Der einzelne Kunde verfolgt mit seiner Entscheidung zu einem Ökostrom-Wechsel meist konkrete Ziele wie den Verzicht auf Kernenergie oder den Klimaschutz. Generell belebt jeder einzelne Verbraucher, der sich für einen anderen Stromversorger entscheidet, den Wettbewerb auf dem Strommarkt – unabhängig davon, ob es sich um einen Tarifwechsel zu Ökostrom handelt.

Je mehr die Verbraucher auf die Strompreise achten, desto schwieriger wird es für die Stromkonzerne, Preiserhöhungen durchzusetzen. Ein kräftiger Wettbewerb setzt die Preise unter Druck, was letztlich allen Verbrauchern zugute kommt.

Tarifwechsel zu Ökostrom mit gewohnter Qualität

Die Verbraucher befinden sich dabei in einer besseren Position, als vielen von ihnen bewusst ist. Ob bei einem Tarifwechsel zu Ökostrom oder zu einem Tarif mit einem anderen Energiemix, bei der Stromqualität an den Steckdosen zu Hause ändert sich nichts. Sogar der bisherige Netzbetreiber bleibt bei technischen Störungen wie bisher zuständig, wenn man ein anderes Unternehmen mit der Stromlieferung beauftragt.

Wenn sich an der Produktqualität nichts ändert, müssen sich die Stromanbieter über Preise, Service und Art der Stromerzeugung im Wettbewerb von einander abgrenzen. Schlechterer Strom kann nach einem Wechsel nicht aus der Steckdose kommen.

Sogar die durchgehende Energieversorgung ist kein Thema, um das man sich bei einem Tarifwechsel zu Ökostrom Sorgen zu machen bräuchte. Der Gesetzgeber verpflichtet alle Stromunternehmen zu einer durchgehenden Versorgung auch während des Wechselprozesses. Selbst wenn ein Stromversorger in unternehmerische Schwierigkeiten geraten sollte, können dessen Kunden völlig beruhigt sein, denn sie werden in jedem Fall weiter beliefert. Zur Not übernimmt der örtliche Grundversorger die Kunden.

So gut geschützt wie bei einem Tarifwechsel zu Ökostrom bzw. zu einem anderen Stromtarif sind die Verbraucher nur in sehr wenigen anderen Bereichen, beispielsweise beim Gastarifwechsel. Zudem ist ein Stromwechsel (unter Beachtung etwaiger Mindestvertragslaufzeiten) immer wieder neu möglich.

Tarifwechsel zu Ökostrom kann Kosten sparen

Wie bei anderen Produkten mit einem Vorteil für die Umwelt oder die Gesundheit besteht bei vielen Konsumenten die Bereitschaft, bei einem Tarifwechsel zu Ökostrom für den Vorteil der umweltgerechten Energiegewinnung einen Aufpreis zu zahlen. Dank staatlicher Fördermaßnahmen unterscheiden sich die Preise für grünen Strom nicht grundsätzlich von denen für grauen Strom, bei dem man nicht genau weiß, wie er erzeugt wird.

Besonders im Vergleich mit den Grundversorgertarifen ist sogar eine deutliche Ersparnis möglich. Der Tarifwechsel zu Ökostrom macht sich so direkt auch in finanzieller Hinsicht für den Kunden positiv bemerkbar.