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04.06.12

Stromvergleichsrechner und Energiesparen

Wer nachhaltig sparen möchte, sollte nicht nur einen Stromvergleichsrechner einsetzen, sondern außerdem genau auf seinen Verbrauch achten.

Gegen steigende Strompreise kann man als einzelner Verbraucher auf zwei Ebenen etwas tun: Einerseits kann man direkt beim Stromkauf ansetzen, also Tarife vergleichen und seinen Anbieter wechseln. Auf diese Weise können unter Umständen jährlich mehrere Hundert Euro weniger bezahlt werden.

Gleichzeitig gilt es, neben der Verwendung eines Stromvergleichsrechners auf der anderen Seite aktiv zu werden: Energiesparmaßnahmen können in einem durchschnittlichen Haushalt ebenfalls zu Einsparungen von mehreren Hundert Euro jährlich führen. Es ist allerdings mit einem gewissen Aufwand verbunden, wenn man den Stromverbrauch reduzieren möchte. Einen Stromvergleichsrechner zu verwenden und gleich online einen günstigeren Tarif zu bestellen, ist dagegen bezüglich des Aufwands kaum der Rede wert.

Als erstes einen Stromvergleichsrechner nutzen

Daher ist es sinnvoll, den Stromvergleichsrechner zuerst einzusetzen, denn hat man seinen Energietarif erst einmal gewechselt, spart man jeden Tag Geld, ohne sich in noch darum kümmern zu müssen. Noch etwas spricht dafür, den Stromvergleichsrechner zuerst einzusetzen: Nach dem Wechsel in einen billigeren Tarif bezahlt man in allen Haushaltsbereichen weniger für Strom.

Ob man die Wäsche wäscht, mit dem Elektroherd das Mittagessen kocht, den Akku vom Notebook auflädt oder zum Lesen eine Lampe einschaltet – es ist billiger als vorher. Zum Einsatz des Stromvergleichsrechners benötigt man den Wert für den Jahresverbrauch an elektrischer Energie. Dieser ist in der Jahresabrechnung des Energieversorgers zu finden.

Für den Stromvergleichsrechner den Jahresverbrauch zur Hand haben

Den Jahresverbrauchswert gibt man zusammen mit der Postleitzahl am eigenen Wohnort in den Stromvergleichsrechner ein, um gleich anschließend ein Ergebnis zu erhalten. Findet man auf diese Weise heraus, welcher Energieversorger billiger ist, beauftragt man den Anbieterwechsel am einfachsten über das Internet. Eine eigene Kündigung zu schreiben, die man an seinen bisherigen Versorger abschickt, ist üblicherweise nicht nötig, weil man schon bei der Bestellung des neuen Stromtarifs eine Vollmacht zur Kündigung des bisherigen Tarifs erteilt.

Nach ein paar Wochen erfolgt der Tarifwechsel, ab dann kostet Strom – der in gleicher Qualität und gleicher Zuverlässigkeit wie bisher geliefert wird – weniger, egal wofür man ihn einsetzt. Mit den Überlegungen, wie sich der Energieverbrauch im Haushalt reduzieren lässt, sollte man spätestens dann beginnen.

Das Energiesparen im Haushalt ist indes nichts, was an irgendeinem Punkt komplett erledigt wäre. Es ist ein Dauerprojekt, bei dem man meist nur Schritt für Schritt vorgehen kann. Gerade dadurch bleibt andererseits der Aufwand überschaubar.