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19.04.11

Stromtarifrechner zeigen, wie viel Geld man jedes Jahr sparen kann

Stromtarifrechner werden noch zu selten genutzt. Erstaunlich viele Verbraucher finden sich mit hohen Stromkosten ab, achten beim Einkaufen aber sonst auf jeden Cent.

Die Verbraucher in Deutschland gelten allgemein als besonders preisbewusst. Für alle möglichen Dinge werden Preisvergleiche im Internet durchgeführt, nicht nur vor großen Anschaffungen. Beim Einkauf im Supermarkt wird bei den Preisen auch auf die zweite Stelle hinter dem Komma geachtet. Stromtarifrechner werden demgegenüber eher selten verwendet.

Dabei hilft einem ein Stromtarifrechner, mehr als nur ein paar Cent zu sparen. Auf das Jahr gerechnet kann der Wechsel zu einem billigeren Stromversorger mehrere Hundert Euro sparen. Mit Blick auf die einzelne Kilowattstunde Strom mag die Preisdifferenz nicht besonders interessant aussehen. Erst in der Summe wird deutlich, wie sehr sich ein Preisvergleich lohnt.

Im Stromtarifrechner mit dem Jahresverbrauch rechnen

Aus gutem Grund wird bei einem Stromtarifrechner mit dem Jahresverbrauch gerechnet. Benötigt ein Zwei-Personen-Haushalt beispielsweise 2000 Kilowattstunden im Jahr, macht sich eine kleine Differenz pro Kilowattstunde im Jahresverbrauch schon deutlich bemerkbar. Wer gerne Preise vergleicht, sollte dort den Schwerpunkt setzen, wo es sich richtig lohnt.

Ein Beispiel: Wer für sein tägliches Frühstück einen neuen Toaster kaufen möchte, sollte durchaus die Preise vergleichen, um ein paar Euro zu sparen. In der gleichen Zeit mit einem Stromtarifrechner herauszufinden, dass ein Anbieterwechsel mehrere Hundert Euro Ersparnis bewirken kann, wäre indes besser investierte Zeit.

Nicht übersehen sollte man, dass man Strom auf jeden Fall auch in Zukunft benötigen wird. Wechselt man nach dem Einsatz eines Stromtarifrechners zu einem günstigeren Anbieter, spart man nicht nur im ersten Jahr, sondern darüber hinaus. Der kleine Aufwand macht sich also auf lange Sicht besonders bezahlt.

Tatsächliche Werte in den Stromtarifrechner eingeben

Um herauszufinden, wie hoch die individuelle Ersparnis ausfällt, füttert man den Stromtarifrechner mit seinen tatsächlichen Verbrauchswerten. Diese finden sich in der letzten Stromrechnung. Der Rechnung entnimmt man auch weitere Angaben wie die Kundennummer beim alten Anbieter, die man benötigt, wenn man zu einem billigeren Stromversorger wechselt.

Bereits nach einigen Wochen kann man Kunde des neuen, billigeren Stromanbieters sein. Befindet man sich noch im Grundtarif seines lokalen Energieversorgers, stehen einem keine langen Laufzeiten im Vertrag des alten Anbieters im Wege. Läuft der alte Vertrag noch eine Weile, muss man diese Frist beim Anbieterwechsel berücksichtigen. Keinesfalls sollte einen diese Restlaufzeit davon abhalten, mit einem Stromtarifrechner seine mögliche Ersparnis in der Zukunft auszurechnen und die ersten Schritte zum Sparen zu heute gehen.