Bitte aktivieren Sie JavaScript, um die Website in vollem Umfang zu nutzen.

06.02.12

Stromtarifrechner und andere Tipps zum Sparen

Einen Stromtarifrechner zu nutzen sollte nicht die einzige Maßnahme bleiben. Aber es ist eine gute Idee, damit anzufangen bei der Senkung der Energiekosten.

Im Gegensatz zu allen anderen Möglichkeiten für eine Verringerung der Energiekosten gelingt es einem durch den Stromtarifrechner-Einsatz, in der ganzen Wohnung gleichzeitig mit dem Sparen beim Strom zu beginnen. Sinkt der Strompreis, weil man mit dem Stromtarifrechner die Preise verglichen und den Anbieter gewechselt hat, erhält man jede Kilowattstunde günstiger, egal mit welchem elektrischen Gerät man gerade Strom verbraucht.

Daher ist es einleuchtend, mit dem Stromtarifrechner zu beginnen und einen Wechsel in Auftrag zu geben, bevor man die weiteren Möglichkeiten zur Kosteneinsparung rund um das Thema Energie angeht. Neben der Postleitzahl wird hierfür der Jahresstromverbrauch benötigt. Diesen Wert kann man aus seinen aktuellen Unterlagen heraussuchen; er ist in der Jahresabrechnung zu finden.

Stromtarifrechner online nutzen

Nun rechnet man mittels eines Stromtarifrechners im Internet aus, wie viel Geld man durch den Wechsel des Stromanbieters sparen kann. Möchte man nicht länger warten, bestellt man gleich über das Internet den gewünschten billigeren Tarif. Der Wechselauftrag ist innerhalb von Minuten ausgefüllt, ob man dazu das Internet nutzt oder per Brief oder Fax bestellt. Eine telefonische Bestellung nach Nutzung des Stromtarifrechners ist ebenfalls schnell erledigt.

In den Wochen zwischen der Beauftragung des neuen Energieversorgers und dem Termin für die Tarifumstellung fließt der Strom in gewohnter Qualität weiter. Der alte Anbieter stoppt seine Belieferung erst, wenn der neue die Belieferung übernimmt. Der Wechsel erfolgt nahtlos, sodass man zu keinem Zeitpunkt auf elektrische Energie zu Hause verzichten muss.

Hat man den Stromtarifrechner genutzt und den neuen Tarif beauftragt, sollte man durchaus schon die nächsten Schritte zum Sparen von Strom einleiten. So kann man beispielsweise überprüfen, ob der Gefrierschrank nicht längst wieder hätte abgetaut werden müssen. Der Mehrverbrauch durch einen vereisten Gefrierschrank ist nicht unerheblich.

Insofern ist zu überlegen, ob man beim nächsten Neukauf eines Gefrierschranks bzw. einer Kühl-Gefrier-Kombination lieber auf No-Frost-Technik setzt. Solche Geräte benötigen zwar ein wenig mehr Energie, doch kommt es nicht mehr zu einer Vereisung. Wer nicht regelmäßig abtaut, spart dadurch Strom und hat zusätzlich weniger Arbeit.

Stromtarifrechner und Stromverbrauch

Kühl- und Gefriergeräte sollten zudem nicht zu kalt eingestellt werden. Da das Gerät rund um die Uhr in Betrieb ist, summiert sich ein zunächst geringer Mehrverbrauch im Laufe der Zeit zu einem stattlichen Betrag. Entsprechendes gilt auch für den Betrieb von alten Geräten mit geringer Stromeffizienz. Ab einem gewissen Alter des Geräts ist es meistens sinnvoller, in ein neues, stromsparendes Gerät zu investieren, anstatt den alten Stromfresser bis zu dem Punkt zu betreiben, ab dem er überhaupt nicht mehr repariert werden kann.

Weitere einfache Möglichkeiten neben der Nutzung eines Stromtarifrechners betreffen beispielsweise die Beleuchtung. Lampen brennen oft viele Stunden hintereinander. Bei intensiver Nutzung lohnt es sich, Glühbirnen durch energiesparende Leuchtmittel zu ersetzen. In einigen Bereichen der Wohnung kann dabei schon auf LEDs gesetzt werden, die besonders wenig Strom benötigen und eine sehr lange Lebensdauer vorweisen können.

Eine noch extremere Form von Dauerbetrieb ist der Stand-by-Modus. Für manche elektrischen Geräte ist er sinnvoll, beispielsweise für einen Videorekorder, mit dem man zu einem späteren Zeitpunkt eine Sendung aufzeichnen möchte. Meistens bedeutet Stand-by allerdings Stromverschwendung. Im Idealfall kauft man nur Geräte, die man vollständig ausschalten kann. Schaltbare Steckdosenleisten können bei Fehlen eines Ausschalters Abhilfe schaffen.