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19.06.12

Stromtarifrechner – keine zweite Wahl

Mittels Stromtarifrechner für niedrigere Preise bei Strom zu sorgen, sollte nicht erst angegangen werden, wenn weitere Energiesparmaßnahmen nicht möglich erscheinen.

Für manche skeptischen Energiesparer stellt ein Stromtarifvergleich mittels Stromtarifrechner nur die Notlösung dar, die erst in Betracht gezogen wird, wenn alle viel versprechenden Sparmöglichkeiten ausgereizt wurden. Den Tarif kann man ja immer noch wechseln, sagen sie sich und wollen bis dahin erst noch weiter „richtig Strom sparen“.

Zugegeben, ein Stromtarifrechner hilft nicht beim Energiesparen. Für die Mehrheit der Verbraucher zählt letzten Endes allerdings, wie hoch Ihre Stromrechnung ausfällt. Um das Energiesparen – aus Gründen des Umweltschutzes in jedem Fall wichtig – geht es ihnen nicht so sehr.

Stromtarifrechner - in der ganzen Wohnung sparen

Die laufenden Kosten für Energie zu senken ist mit einem Stromtarifrechner allerdings ganz besonders einfach. Einer der großen Vorteile besteht darin, mit einem Schlag bei jedem Energieverbrauch im Haushalt weniger zu bezahlen, sobald der Tarif gewechselt wurde. Der Strom wird schließlich insgesamt billiger, wenn man in einen günstigeren Tarif wechselt.

Dagegen lassen sich tatsächliche Einsparungen immer nur Schritt für Schritt realisieren. Als Vorbereitung für einen Stromtarifrechner-Einsatz sollte man zuerst herausfinden, wie viel elektrische Energie man pro Jahr benötigt. Dabei reicht es aus, jeweils mit dem letzten bekannten Wert zu rechnen.

Man findet ihn in seiner Jahresabrechnung des derzeitigen Energieversorgers. Diesen Wert trägt man in den Stromtarifrechner ein, außerdem wird die Postleitzahl am eigenen Wohnort eingegeben, denn die Stromtarife unterscheiden sich von Region zu Region. Damit reagieren die Stromunternehmen auf die Wettbewerbssituation am jeweiligen Ort.

Kann man die letzte Jahresabrechnung nicht finden, helfen Standardwerte wie etwa der Durchschnittsverbrauch eines Dreipersonenhaushalts weiter. Üblicherweise stehen solche Standardwerte bei einem Stromtarifrechner zur Auswahl. Damit kann man auf die Schnelle herausfinden, wie groß die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Unternehmen bzw. Tarifen sind.

Stromtarifrechner - was braucht man?

Um einen Tarifwechsel durchzuführen, wenn man einen interessanten Tarif mittels Stromtarifrechner ermittelt hat, benötigt man noch ein paar weitere Angaben, die sich in der Regel aus der Jahresabrechnung bzw. der letzten Stromrechnung herauslesen lassen. Hierzu gehört beispielsweise die Kundennummer beim derzeit zuständigen Energieversorger.

In Auftrag geben lässt sich der Wechsel des Stromtarifs ohne besonderen Aufwand, denn es sind insgesamt nur sehr wenige Angaben zu machen. Hat man mit dem Stromtarifrechner erst einmal seinen Wunschtarif gefunden, benötigt man lediglich noch ein paar Minuten, um die Bestellung durchzuführen. Eine Kündigung beim bisherigen Energieversorger ist meistens nicht nötig, da eine Kündigungsvollmacht in der Regel bei Beauftragung des neuen Stromtarifs erteilt wird.