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23.04.11

Worauf es ankommt, wenn man Stromtarife untereinander vergleicht

Um bald weniger als bisher für Strom zu bezahlen, lohnt sich ein Anbietervergleich. Wichtig ist, die Stromtarife mit den bisherigen Konditionen zu vergleichen.

Für den Kunden geht es beim Stromtarife vergleichen letztlich immer um die Frage, ob es möglicht ist, weniger Geld als bisher zu zahlen. Zunächst interessiert ihn nicht, wie sich die vielen verschiedenen Angebote untereinander unterscheiden. Es geht um die individuelle finanzielle Belastung bzw. Entlastung.

Aus diesem Grund ist es ratsam, Stromtarife gleich anhand der eigenen Verbrauchswerte und eigenen Kosten zu vergleichen. Man kann einen Tarifrechner zwar auch ausprobieren, ohne mit dem tatsächlichen Verbrauch bei sich zu Hause zu rechnen. Dann wählt man Durchschnittswerte, wie sie beispielsweise für einen Single-Haushalt, einen Zwei-Personen-Haushalt oder etwa für eine Familie mit drei Kindern typisch sind.

Stromtarife und gegenwärtiger Verbrauch

Waren Stromtarife bisher nie ein Thema, führt das zwar vor Augen, dass unter Umständen eine große Ersparnis durch einen Angebotsvergleich herausspringen kann. Sicher weiß man das allerdings erst, wenn man die anderen Stromtarife seinem derzeitigen Tarif gegenübergestellt hat.

Kurz gesagt: Stromtarife prüft man am besten gleich unter Berücksichtigung der für einen selbst bisher geltenden Konditionen des aktuellen Energieversorgers. Das ist leicht, denn man benötigt dafür nur seine letzte Stromrechnung.

Stromtarife und Schwankungen beim Verbrauch

Wer sich etwas mehr Zeit für das Thema Stromtarife nehmen möchte, kann genauere Werte erhalten, wenn er aus den Verbrauchswerten auf mehreren Rechnungen einen Durchschnittswert bildet. So erhält man einen treffenderen Eindruck der zukünftigen Kosten, weil Verbrauchsschwankungen sich auf lange Sicht ausgleichen. In einem langen, heißen Sommer benötigt man beispielsweise besonders viel Energie für eine eventuell vorhandene Klimaanlage.

Letztlich spielt das für einen Vergleich der Stromtarife jedoch keine besondere Rolle, denn es kommt darauf an, wie viel man pro Kilowattstunde bezahlt. Das Sparpotenzial fällt bei hohem Verbrauch allerdings höher aus. Zudem hängt es vom Jahresverbrauch ab, ob manche Stromtarife überhaupt bestellbar sind. Letzteres ist ein weiteres Argument dafür, den tatsächlichen eigenen Strombedarf als Ausgangsbasis für einen Vergleich zu wählen.

Stromtarife, bei denen sich der Verbraucher nicht lange an das neue Unternehmen binden muss, sind grundsätzlich vorteilhaft für ihn, weil er auf Preisänderungen (seines Anbieters und der Konkurrenz) flexibel reagieren kann. Eine Preisgarantie des Energieversorgers andererseits schützt vor kurzfristigen großen Preiserhöhungen.