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05.06.12

Stromtarife und Stromspartipps

Mit einem Vergleich der verfügbaren Stromtarife sollte man es nicht bewenden lassen. Im Haushalt finden sich viele Energiesparmöglichkeiten.

Wer den Entschluss fasst, die Stromkosten in seinem Haushalt zu verringern, kann Stromtarife und Stromsparmaßnahmen prüfen. Stromtarife einem Vergleich zu unterziehen, ist leicht, geht schnell und kann zu einer Ersparnis von einigen Hundert Euro im Jahr führen.

Daher sollte jeder Stromtarife miteinander vergleichen, um gegebenenfalls in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Damit zu beginnen, bevor die vielen Möglichkeiten zum Sparen von Strom angegangen werden, ist eine gute Idee. Im Anschluss an einen Anbieterwechsel kostet der Strom im ganzen Haushalt weniger. Man wird nur einmal aktiv, spart anschließend aber dauerhaft bei jedem Einsatz elektrischer Geräte.

Was haben Stromtarife mit Jahresabrechnungen zu tun?

In den Jahresabrechungen weisen die Energieversorger aus, wie viel Strom innerhalb eines Jahres verbraucht wurde. Mit diesen Werten lässt sich beim Vergleichen der Stromtarife arbeiten. Im der Regel genügt es vollkommen, den letzten Wert in den Stromtarifrechner einzugeben. War der Verbrauch im zurückliegenden Jahr besonders hoch oder ungewöhnlich niedrig, bietet es sich an, einen Mittelwert aus mehreren Werten der vergangenen Jahre zu bilden.

Der Jahresverbrauch wird zusammen mit der Postleitzahl bei einem Tarifcheck verwendet, um im jeweiligen Gebiet verfügbare Stromtarife miteinander zu vergleichen. Die Unternehmen sind nicht alle bundesweit mit eigenen Tarifen präsent und bieten auch nicht immer bundesweit einheitliche Konditionen. Daher findet die Postleitzahl Verwendung.

Der auf den Vergleich der Stromtarife folgende Tarifwechsel kann einfach online beauftragt werden. Es dauert ein paar Wochen, bis man Kunde im neuen Tarif wird. Bis dahin gelten die bisherigen Konditionen, denn man bleibt so lange beim alten Anbieter Kunde.

Was auf das Vergleichen der Stromtarife folgt

Schon während dieser Zeit sollte man damit beginnen, systematisch Stromspartipps zu sammeln und nach Priorität zu ordnen. Langfristig lohnt sich auch die Umsetzung von Maßnahmen, die nur eine geringe Ersparnis bewirken. Es empfiehlt sich natürlich, mit besonders wirkungsvollen Maßnahmen zu beginnen.

Hier muss jeder für seinen eigenen Haushalt die passenden Schwerpunkte setzen. Soweit es Verhaltensänderungen betrifft, kann man mehr oder weniger von heute auf morgen Stromspartipps in die Tat umsetzen. Vieles ist jedoch an Investitionen gekoppelt.

Muss man erst Geld ausgeben, um, später sparen zu können, kommt es einerseits auf das zur Verfügung stehende Budget an. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass manche Maßnahmen bis zu einem späteren Zeitpunkt warten sollten. Liegt beispielsweise der Kauf einer Waschmaschine erst zwei Jahre zurück, wäre es verfrüht, jetzt schon ein neues Modell zu kaufen, selbst wenn dieses sehr viel weniger Strom benötigt. Sinnvoll ist dagegen, bei jeder Neuanschaffung – selbst bei Elektrokleingeräten – genau auf den Verbrauch zu achten und im Zweifel ein besonders energieeffizientes Modell zu wählen.