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14.06.11

Beim Thema Licht zum Stromsparer werden – das zahlt sich aus

Wer ein echter Stromsparer werden möchte, darf die Wohnungsbeleuchtung bei seinen Bemühungen nicht übersehen. Der Verzicht auf Glühbirnen ist nur der erste Schritt.

Man könnte meinen, dass auf lange Sicht alle Verbraucher Stromsparer werden, wenn es um die Beleuchtung geht. Immerhin verschwinden nach und nach immer mehr Arten der verschwenderischen Glühlampen aus den Regalen der Händler, sodass die Käufer gezwungen sind, verbrauchsarme Alternativen zu wählen.

Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, doch nicht allein ein Verzicht auf klassische Glühbirnen zeichnet Stromsparer aus. Es bleiben genügend Arten von Leuchtmitteln auf dem Markt, bei denen eine jeweils sinnvolle Auswahl dabei helfen kann, die Energiekosten zu senken.

Klassische Glühbirnen sind nichts für Stromsparer

Herkömmliche Glühbirnen sollten Stromsparer dennoch so bald wie möglich loswerden, falls sie noch einige davon im Einsatz haben. Der größte Teil der Kosten entsteht beim Gebrauch, demgegenüber machen die Anschaffungskosten nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus.

Nicht nur Glühlampen, sondern auch Halogenlampen sollten Stromsparer kritisch betrachten. Hohe Kosten fallen besonders dort an, wo mehrere von ihnen parallel zum Einsatz kommen. Gewisse Vorteile bei Effizienz und Lebensdauer werden dann schnell neutralisiert. Dennoch müssen Stromsparer nicht völlig auf Halogenleuchten verzichten. Neben verbrauchsärmeren Modellen sind hier Niedervolt-Halogenlampen interessant. Wer sich hier über die feinen Unterschiede informiert, benötigt später deutlich weniger Strom.

Im Zweifel ganz verzichten sollten Stromsparer auf Deckenfluter mit sehr starken Lampen (meist Halogenstäbe). Zum Teil werden mehr als 300 Watt benötigt! Wer keinen günstigen Stromanbieter hat, bezahlt schon im ersten Jahr mehr Geld für den Betrieb eines solchen Deckenfluters, als dieser in der Anschaffung kostet. Immerhin gibt es teilweise Leuchtmittel, die mit deutlich weniger Energie auskommen.

Auf den Betrieb eines Deckenfluters muss man als Stromsparer keineswegs verzichten, wenn man sich gleich für eine Lampe entscheidet, die auf die passenden verbrauchsarmen Leuchtmittel ausgelegt ist. Billig sind Deckenfluter, in die herkömmliche Energiesparleuchtmittel, wie sie etwa auch in Schreibtischlampen zum Einsatz kommen, eingesetzt werden. Diese sind echte Stromsparer, doch sie sind längst nicht so hell wie herkömmliche Deckenfluter.

Für entsprechend große Helligkeit kann man spezielle Deckenfluter mit Energiesparlampe kaufen, die typischerweise 60 bis 70 Watt benötigen. Bleibt eine solche Lampe täglich mehrere Stunden eingeschaltet, fallen Kosten an, die ein echter Stromsparer nicht vernachlässigen kann. Hier gilt es abzuwägen, wie wichtig einem eine solche indirekte Beleuchtung ist.

Neben den schon angesprochenen einfacheren Deckenflutern können geschickt hinter Möbeln „versteckte“ Leuchtstoffröhren eine verbrauchsärmere Alternative darstellen, sofern es weniger um die indirekte Beleuchtung als um eine angenehme bzw. stimmungsvolle Beleuchtung geht, bei der man Akzente setzen möchte.

LED-Leuchten sind für Stromsparer interessant

Immer interessanter werden für Stromsparer zudem LED-Leuchtmittel. Wo helles Licht benötigt wird, sind sie oft noch keine Alternative, doch wo weniger Licht ausreicht, können sie eine interessante Wahl sein. Selbst im Vergleich zu „normalen“ Energiesparlampen benötigen sie sehr viel weniger Strom. Ihre Lebensdauer ist noch einmal deutlich höher, was man mit Blick auf ihren vergleichsweise hohen Kaufpreis nicht vergessen darf. Eine gute Wahl sind LED-Leuchten beispielsweise, um Wände punktuell effektvoll anzuleuchten, einzelne Bilder anzustrahlen und Bücherregale zu beleuchten.

Egal, für welche Art von Beleuchtung man sich im Einzelfall entscheidet – der Strompreis sollte nicht unnötig hoch sein. Ein Preisvergleich im Internet zeigt schnell, wie viel Geld durch einen Stromanbieterwechsel gespart werden kann. Mit dem Wechsel seines Stromversorgers kann man übrigens auch der Umwelt helfen, indem man sich für einen Ökostromtarif entscheidet.