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05.06.11

Beim Stromsparen zu Hause nicht die besten Möglichkeiten übersehen

Beim Senken der Energiekosten übersehen viele Verbraucher wichtige Sparmöglichkeiten. Beim Stromsparen kommt es darauf an, die echten Stromfresser zu erkennen.

Sind Waschmaschine, Trockner und Kühlgeräte wirklich die größten Stromfresser zu Hause? In manchen Haushalten schon, doch wer beim Thema Stromsparen nicht nur sein Gewissen beruhigen, sondern tatsächlich Geld sparen möchte, sollte die besten Möglichkeiten für Einsparungen nicht ignorieren.

In manchen Haushalten sind elektrische Geräte aus dem Bereich „weiße Ware“ tatsächlich die größten Stromverbraucher, aber Computer, Stereoanlage und Fernseher sorgen teilweise für höhere Kosten. Eine Frage sollte beim Stromsparen nicht übersehen werden: Wie lange wird ein elektrisches Gerät benutzt?

Energielabel erleichtert Stromsparen

Der Fernseher läuft in den meisten Haushalten deutlich länger als der Waschautomat oder der Trockner. Für eine neue Sicht spricht indes in erster Linie der Fortschritt bei der Energieeffizienz. Bei Kühl- und Gefrierschränken etwa kennt man schon lange ein Energielabel, durch das Elektrogeräte in verschiedene Effizienzklassen eingeteilt werden. Verbraucher achten beim Kühlschrank-Kauf schon lange auf die Verbrauchswerte.

Beim Kauf eines Flachbildfernsehers dagegen wird ans Stromsparen bislang nur selten gedacht. Der Trend zu immer größeren Bildschirmdiagonalen sorgte ebenfalls für einen steigenden Energiebedarf durch TV-Geräte – jedenfalls bis vor nicht langer Zeit. Inzwischen ist es den Herstellern gelungen, den Verbrauch massiv zu senken. Wer schon einige Jahre einen Flachbildfernseher als Hauptgerät verwendet, sollte einen Neukauf prüfen, um sein Altgerät nur noch als Zweitgerät für den gelegentlichen Einsatz zu nutzen.

Bei alten Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühl- und Gefriergeräten gilt ebenfalls, dass sich ein Neukauf mit hoher Wahrscheinlichkeit auszahlt. Je früher man einen Stromfresser entsorgt, desto eher behält man durch das Stromsparen Geld übrig. Ob man einen Wäschetrockner überhaupt benötigt, ist ebenfalls eine Frage, die man sich stellen kann. Auf dem Wäscheständer bzw. der Wäscheleine wird die Wäsche gratis getrocknet.

Zum Stromsparen am besten selbst den Verbrauch messen

Nicht immer findet man in den Unterlagen der Hersteller Angaben zur Leistungsaufnahme. Auf der sicheren Seite ist man beim Stromsparen, wenn man den Energiebedarf jedes einzelnen elektrischen Geräts selbst mit einem Strommessgerät überprüft. Leider messen nicht alle genau, sodass man sich vor dem Kauf lieber über die Qualität informiert, um verlässliche Messwerte zu erhalten.

Durch die Messungen weiß man schnell, wo sich das Stromsparen lohnt und wo man erst einmal abwarten kann, weil das Sparpotenzial gering ist. Eine der besten Möglichkeiten, um die Stromkosten zu senken, besteht in einem Wechsel des Stromversorgers. Dafür sind keine Umbauten oder Investitionen nötig. Der Tarifwechsel ist schnell erledigt, kann aufs Jahr gerechnet aber eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro ergeben – schon ganz ohne (weiterhin sinnvolles) Stromsparen.