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15.06.11

Stromsparen im Haushalt – genau hinsehen bei der Beleuchtung

Im Bereich Beleuchtung bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Stromsparen im Haushalt. Ein günstigerer Stromtarif spart dagegen nicht nur beim Licht.

Der Klassiker unter den Tipps zum Stromsparen im Haushalt ist bestimmt, das Licht nicht unnötig brennen zu lassen, wenn man einen Raum verlässt. Das Licht beim Verlassen eines Raumes zu löschen, ist grundsätzlich weiterhin zu empfehlen. Andere Sparmaßnahmen bieten jedoch weit größere Potenziale zum Senken der Stromkosten.

Stromsparen im Haushalt beginnt schon bei der Wohnungseinrichtung bzw. beim Renovieren: Hell gestrichene Wände und Decken reflektieren das Licht sehr viel besser als dunkel gestrichene. (Helle Möbel und Teppiche leisten ebenfalls einen positiven Beitrag.) Es muss gar nicht immer Weiß sein – helles Gelb, Blau oder Grün kann ebenfalls viel Licht reflektieren, ohne dass der Raum unangenehm kühl wirkt.

Stromsparen im Haushalt mit hellen Wänden

Helle Reflektionsflächen sind beim Stromsparen im Haushalt übrigens auch bei Lampen ein Thema: Ein weißer, gut reflektierender Lampenschirm kann beispielsweise dafür sorgen, dass man mit einem schwächeren Leuchtmittel auskommt.

Wichtiger ist allerdings, für welche Leuchtmittel man sich entscheidet. Alte Glühlampen stehen dem Stromsparen im Haushalt im Weg, weshalb sie bald durch verbrauchsarme Alternativen ersetzt werden sollten. Dabei bieten sich nicht allein die typischen Energiesparlampen an. Große Leuchtstoffröhren stellen in manchen Umgebungen die bessere Wahl dar.

Besonders verbrauchsarm sind LED-Leuchten, die derzeit aber noch nicht für jeden Einsatzzweck geeignet sind. Wo relativ wenig Licht gebraucht wird, können sie beim Stromsparen im Haushalt aber bereits einen wichtigen Beitrag leisten, denn sie kommen mit deutlich weniger Energie als „normale“ Energiesparlampen aus. Außerdem ist ihre Lebensdauer sehr hoch.

Deckenfluter mit Halogenstäben, die mitunter 300 Watt oder mehr benötigen, verursachen bei regelmäßigem Gebrauch so hohe Kosten, dass man sie am besten gleich durch Alternativen ersetzt. Eventuell kann man verbrauchsärmere Leuchtmittel nachrüsten.

Stromsparen im Haushalt und Deckenfluter - nicht immer ein Widerspruch

Möchte man nur ein paar Akzente bei der Beleuchtung setzen, kommt es einem also nicht auf eine helle indirekte Beleuchtung an, ist Stromsparen im Haushalt mit dem Einsatz von Deckenflutern problemlos vereinbar. Für wenig Geld sind Deckenfluter erhältlich, die mit gewöhnlichen Energiesparlampen bestückt werden und entsprechend geringe Kosten verursachen.

Wird sehr helles Licht für die indirekte Beleuchtung gebraucht, kann man Deckenfluter kaufen, die mit speziellen Energiesparlampen verwendet werden, aber immer noch etwa 60 bis 70 Watt benötigen. Das ist zwar nur noch ein Bruchteil von dem, was sonst benötigt wird, aber es ist immer noch zu viel, um nicht zumindest kritisch zu überlegen, wie viel einem diese Form der Beleuchtung wirklich wert ist.

Wenn es um das Stromsparen im Haushalt geht, kommt es den meisten Verbrauchern in erster Linie auf eine Kostensenkung an. Daher darf an dieser Stelle nicht der Hinweis fehlen, dass ein leicht durchzuführender Stromanbieterwechsel eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro pro Jahr bewirken kann. Günstigen Strom gibt es auch als Ökostrom, sodass man Geld sparen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.