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14.05.11

Bei Preiserhöhung Stromrechner einsetzen statt sich zu ärgern

Es hilft nichts, sich über eine Strompreiserhöhung zu ärgern. Man sollte lieber mittels Stromrechner herausfinden, wie viel Geld ein Anbieterwechsel sparen hilft.

Wer hat sich nicht schon darüber geärgert, wenn sein Stromversorger wieder einmal seine Preise angehoben hat? Es gab Zeiten, da musste man sich damit abfinden, denn man durfte nicht zu einem anderen Unternehmen wechseln. Seit 1998 ist es jedoch möglich, seinen bisherigen Anbieter zu verlassen und anderswo Strom billiger zu beziehen.

Ein Stromrechner zeigt einem dabei, ob sich der Wechsel lohnt. Viele Stromkunden haben noch nie ihren Stromanbieter gewechselt, sondern akzeptieren zähneknirschend jede Preiserhöhung. Das ist letztlich für alle Verbraucher ärgerlich, denn nur durch einen nennenswerten Preiswettbewerb werden die Stromkonzerne zu Preissenkungen gezwungen. Je intensiver Stromrechner zum Einsatz kommen, desto weniger können die Stromunternehmen höhere Preise im Markt durchsetzen.

Aktiv werden mit dem Stromrechner

So wenig vom Ärgern alleine die Preise wieder sinken – der erste Ärger über eine Preiserhöhung ist der perfekte Anlass, einen Stromrechner zu verwenden und einen neuen Tarif zu wählen. Indem man aktiv wird, fühlt man sich sogar gleich besser. Etwas gegen ein Problem zu unternehmen, selbst wenn es nur ein kleiner erster Schritt ist, lindert negative Emotionen wie Frust, Ärger, Enttäuschung etc. in allen Lebensbereichen.

Im Falle von höheren Strompreisen lassen sich allerdings gleich Nägel mit Köpfen machen, denn hat man erst einmal im Stromrechner ausgerechnet, dass sich der Anbieterwechsel lohnt, lässt sich die restliche Arbeit innerhalb von Minuten erledigen. Bis alter und neuer Anbieter untereinander die Details geklärt haben, dauert es zwar ein paar Wochen. Als Verbraucher muss man für die ganze Angelegenheit nur ein paar Minuten seiner Zeit einsetzen.

Postleitzahl und Jahresverbrauch in Stromrechner eingeben

Beim Stromrechner benötigt man seine Postleitzahl und seinen Jahresverbrauch, der sich aus den Abrechnungen des aktuellen Stromversorgers ergibt. Dort sind auch Kundennummer und Nummer des Stromzählers zu finden; diese Daten werden benötigt, um woanders Kunde zu werden. Hat man online im Stromrechner die Preise verglichen, erledigt man den Rest am besten ebenfalls gleich online.

Wer zum ersten Mal wechselt, kann innerhalb kurzer Zeit zum neuen Stromversorger wechseln. Wer nicht mehr im Grundversorgungstarif seines örtlichen Versorgers ist, weil er früher schon einmal seinen Stromtarif gewechselt hatte, muss normalerweise die restliche Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist beachten. Eine Preiserhöhung führt jedoch zu einem Sonderkündigungsrecht. Liegt ein Sonderkündigungsrecht vor, heißt es, schnell mit dem Stromrechner Preise zu vergleichen, denn üblicherweise kann man davon nur innerhalb eines engen Zeitfensters Gebrauch machen.