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28.04.11

Wie man für sich selbst den Strompreis senkt

Wie sich der Strompreis allgemein entwickelt, hat man als Verbraucher nicht in der Hand. Jeder kann allerdings durch einen Anbieterwechsel in Zukunft Geld sparen.

In gewissen Grenzen kann jeder seinen Strompreis selbst bestimmen. Viele Stromkunden haben noch nie ihren Anbieter gewechselt und beziehen ihre Energie daher im meist unvorteilhaften Grundversorgungstarif. Immerhin kann man seinen Stromversorger schnell wechseln, wenn man noch im Standardtarif ist.

Wer schon einmal einen Stromwechsel durchgeführt hat, muss eventuell Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen beachten. Wenn der Strompreis woanders günstiger ist, kann man dann nicht so schnell reagieren und wechseln. Kurze Laufzeiten liegen daher grundsätzlich im Kundeninteresse. Besteht infolge einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht, kommt es allerdings nicht mehr darauf an, wie lange der Vertrag noch läuft.

Hohen Strompreis nicht länger als nötig zahlen

In diesem Fall ist ausnahmsweise zu raten, selbst beim alten Stromversorger zu kündigen, um die in aller Regel kurze Frist bei einem Sonderkündigungsrecht nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Schließlich möchte man keinen unnötig hohen Strompreis zahlen. Ansonsten überlässt man die Vertragskündigung besser seinem neuen Stromanbieter.

Zu einem Konkurrenten mit niedrigerem Strompreis zu wechseln ist ausgesprochen einfach. Hat man sich mithilfe von Postleitzahl und Höhe des eigenen Stromverbrauchs (ersichtlich aus den Stromrechnungen) davon überzeugt, dass sich der Wechsel lohnt, kann man gleich online mit seiner Bestellung beginnen. Dafür muss man nur wenige Angaben machen, sodass für einen selbst die „Arbeit“ schon nach ein paar Minuten erledigt ist.

Bis man vom niedrigeren Strompreis profitiert, vergehen noch ein paar Wochen, in denen alter und neue Anbieter unter sich die nötigen Details klären. Dabei ist die ganze Zeit über die lückenlose Stromnutzung gewährleistet. Der Gesetzgeber verpflichtet die Stromunternehmen zu einem lückenlosen Beliefern des Stromkunden.

Wer seinen Wunsch von einem niedrigeren Strompreis in die Tat umsetzt, muss also keine Sorge haben, zwischenzeitlich ganz ohne Strom dazustehen. Stromzähler sowie alle Leitungen und Steckdosen werden wie gehabt weiter genutzt, es sind keine technischen Arbeiten erforderlich. Der alte Netzbetreiber bleibt Ansprechpartner bei technischen Problemen.

Strompreis für Ökostrom oft attraktiv

Übrigens lässt sich der Wunsch nach einem besseren Strompreis durchaus mit dem Wunsch, die Umwelt zu schonen, vereinbaren. Ökostrom ist für den Verbraucher oft sogar billiger als Strom aus Kohlekraftwerken oder Atomstrom.