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16.10.12

Beim jetzigen Strompreis (kWh) noch einen Geschirrspüler verwenden?

Wenn Energie-Tarife sich verteuern, fragen sich manche Verbraucher, ob sie sich die Nutzung einer Geschirrspülmaschine überhaupt noch leisten können.

Vielleicht sollte man künftig lieber wieder per Hand spülen, wenn Strom im Vergleich zu früher deutlich teurer ist. Eine solche Überlegung ist verständlich, aber wer auf den Einsatz einer Spülmaschine verzichtet, bezahlt am Ende mehr als wenn er auf traditionelle Weise per Hand sein schmutziges Geschirr abwäscht.

Das gilt jedenfalls für moderne, ernergieeffiziente Spülmaschinen. Solche Geräte benötigen nur wenig Strom, Wasser und Reiniger. Sicher, wer noch keinen Geschirrspüler besitzt, muss erst einmal Geld ausgeben, es dauert eine Weile, bis sich die Anschaffung bezahlt macht.

Stromverbrauch: am besten selbst überprüfen

Besitzt man jedoch schon einen Geschirrspülautomaten, sollte man ihn weiterhin nutzen, wenn er nicht schon sehr alt ist. Am besten misst man den Stromverbrauch des Geräts selbst mittels eines Strommessgeräts. Eigene Messwerte sind die beste Grundlage, um bei jedem Haushaltsgerät zu entscheiden, ob man sich dessen Betrieb noch leisten möchte.

Moderne Spülmaschinen sind ausgesprochen sparsam und schonen so auch die Umwelt. Aber Achtung: Die von Handel und Herstellern angegebenen Verbrauchswerte setzen üblicherweise voraus, dass Sparprogramme der Geschirrspülmaschine tatsächlich genutzt werden.

Das sollte man auch tun. Nur falls das Geschirr dann nicht sauber wird, muss man auf Sparfunktionen verzichten. Das ist aber nur selten der Fall. Normalweise reinigt eine Spülmaschine auch im Sparmodus zuverlässig Besteck, Teller, Tassen, Becher, Untertassen, Schüsseln usw.

Beim heutigen Strompreis (kWh) lohnt es sich also besonders, einen energieeffizienten Geschirrspülautomaten den Abwasch erledigen zu lassen. Mit billigerem Strom wäre der Betrieb der Spülmaschine (und sämtlicher anderer Elektrogeräte im Haus) natürlich günstiger.

Besten Strompreis (kWh) selbst finden

Aus diesem Grund sollte man bei nächster Gelegenheit – warum nicht sofort? – einen Strompreis Preisvergleich durchführen. Dazu sucht man sich aus den Unterlagen des derzeitigen Stromversorgers heraus, wie hoch der eigene Jahresbedarf ist. Mit diesem Wert und der Postleitzahl am eigenen Wohnort kann man billige Tarife (Strom) finden, wenn man dafür einen Online-Tarifrechner verwendet.

Der Wechsel zu einem Unternehmen, welches Strom preiswert anbietet, lässt sich innerhalb von ein paar Minuten in Auftrag geben. Es müssen nämlich für einen Stromanbieterwechsel nur wenige Daten angegeben werden. Ein paar Wochen später kann man beim neuen Anbieter bereits Kunde sein. Die Stromversorgung bleibt übrigens die ganze Zeit über gesichert, mit einer vorübergehenden Abschaltung muss man nicht rechnen.