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28.09.12

Nicht am Kaffee sparen – Energie sparen

Kaffeegenuss kostet oft mehr als nötig. Die Energiekosten (Strom) lassen sich deutlich senken. So bleibt mehr Geld für guten Kaffee übrig.

Jeder Deutsche trinkt pro Jahr ungefähr 150 Liter Kaffee, mehr als von jedem anderen Getränk. Da lohnt es sich, bei den Kosten einmal genau hinzusehen und zu überlegen, wo sich sparen lässt.

Ob eine billige Filterkaffeemaschine oder ein luxuriös ausgestatteter Kaffeevollautomat zum Einsatz kommt – Energie verschwenden bzw. sparen lässt sich so oder so. Sicher, die vielen Funktionen in Vollautomaten benötigen alle Strom, aber das spricht noch nicht gegen den Kauf eines solchen Alleskönners.

Verbrauchsarme Geräte sparen Energie

Entscheidend ist dagegen die Energieeffizienz des Geräts. So leicht wie beim Kauf eines Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines Fernsehers hat man es in puncto Energieeffizienz beim Kauf von Kaffeemaschinen zwar noch nicht.

Aber auch ohne offizielles Effizienzlabel lässt sich sparen. Der Energiebedarf verschiedener Kaffeemaschinen lässt sich vor dem Kauf dennoch vergleichen, manche Hersteller werben sogar mit dem angeblich niedrigen Energiebedarf ihrer Maschinen.

Sich einfach auf die Herstellerangaben verlassen sollte man sich indes nicht, wenn es einem mit dem Energie sparen ernst ist. Eine gute Hilfe stellen unabhängige Testberichte, bei denen der tatsächliche Strombedarf ermittelt wird, dar. „Wie spare ich Energie?“, diese Frage stellt man sich daher am besten schon vor dem Kauf.

Später lässt sich mittels eines Strommessgeräts zumindest ermitteln, wie viel Energie das vorhandene Gerät benötigt. Entscheidenden Einfluss auf den Strombedarf hat das Verhalten der Maschine, wenn gerade kein Kaffee zubereitet wird.

Gibt es eine Stand-by-Funktion, und wenn ja, wie hoch ist der Energiebedarf dabei? Wichtig ist allerdings auch, wie schnell in den Bereitschaftsmodus geschaltet bzw. automatisch komplett abgeschaltet wird. Im Idealfall lässt sich diese Zeit vom Nutzer einstellen.

Helfen einem die Automatikfunktionen des jeweiligen Geräts nicht genug beim Sparen von Energiekosten (Strom), bleibt immer noch, das Gerät vom Stromnetz zu trennen. Den Stecker herauszuziehen, ist unpraktisch, weshalb schaltbare Steckdosen zu empfehlen sind.

Filterkaffeemaschinen kosten zwar in der Anschaffung weniger, können aber ebenfalls Stromfresser sein. Dazu braucht es nicht interessante Zusatzfunktionen, dafür reicht bereits das Warmhalten des Kaffees. Viele Kaffeemaschinen werden mit Glaskannen verkauft.

Isolierkannen sparen Energie

Das sieht zwar gut aus, aber die Warmhalteplatte ruiniert den Geschmack des Kaffees und benötigt viel Strom. Man entscheidet sich im Zweifel besser gleich für ein Modell mit Thermoskanne. Man kann den Kaffee nach der Zubereitung natürlich auch aus der zum Gerät gehörenden Glaskanne in eine Thermoskanne oder Thermosflasche umfüllen.

Mit dem beim Strom gesparten Geld sollte man sich zur Belohnung mal hochwertige Kaffeebohnen leisten. Das Wichtigste für einen guten Kaffee ist nicht eine teure Kaffeemaschine, sondern es sind gute Kaffeebohnen.