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11.08.11

Mit dem Kühlschrank energiesparen – nicht nur eine Frage der Technik

Wer seine Stromkosten in der Küche senken möchte, beginnt am besten mit dem Kühlschrank. Energiesparen ist beim Kühlen nicht nur durch einen Neukauf möglich.

Andere Haushaltsgeräte benötigen zum Betrieb weit mehr Energie als ein Kühlschrank. Energiesparen im Bereich Kühlen sollte dennoch eine sehr hohe Priorität bekommen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Kühlgeräte sind im Haushalt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr eingeschaltet.

Eine Mikrowelle dagegen mag kurzfristig beispielsweise 3000 Watt oder sogar noch mehr benötigen, doch sie ist immer nur wenige Minuten im Einsatz. Allerdings kann man beim Kühlschrank energiesparen, wenn man für passende Bedingungen sorgt. Man hat es selbst in der Hand, wie stark das Gerät "arbeiten" muss.

Der richtige Platz für den Kühlschrank - Energiesparen im Schatten

Im Idealfall sucht man sich einen kühlen, schattigen Ort zum aufstellen des Kühlschranks. Energiesparen auf diese Weise ist leider nur möglich, wenn man zu Hause genügend Platz hat, um überhaupt die Wahl zu haben. In vielen Haushalten steht eine Kühlgefrierkombi direkt neben dem Herd, was so ziemlich der schlechteste Platz in der ganzen Wohnung ist. Seht das Gerät in einer Ecke, ist eine gute Belüftung kaum möglich.

Eine andere Möglichkeit, um mit dem Kühlschrank energiesparen zu können, erfordert etwas Selbstdisziplin: Indem man die Türen zum Kühl- und Gefrierfach so selten wie möglich und dann immer nur sehr kurz öffnet, verhindert man einen unnötigen Austausch der kühlen Luft im Inneren durch warme Luft aus der Wohnung. Im Gefrierbereich führt die höhere Luftfeuchtigkeit warmer Luft zudem schnell zur Vereisung, was einen höheren Stromverbrauch bewirkt.

Man sollte sich daher vorher überlegen, was man entnehmen möchte, um gleich gezielt zugreifen zu können. Eine sinnvolle Aufteilung ist dann eine große Hilfe, um beim Kühlschrank energiesparen zu können. Das gilt übrigens nicht nur beim Entnehmen, sondern auch beim Befüllen.

Besitzt man kein No-Frost-Gerät, bei dem es im Gefrierfach bzw. Gefrierschrank gar nicht erst zu einer Vereisung kommt, ist regelmäßiges abtauchen Pflicht. Ob man, um mit dem Kühlschrank energiesparen zu können, bei einem Neukauf auf No-Frost-Technik setzen sollte oder nicht, dazu gehen die Meinungen auseinander. An sich benötigen diese Geräte mehr Strom, aber wer taut seinen Gefrierschrank wirklich so oft ab, wie er sollte?

Beim Kühlschrank energiesparen mit No-Frost-Technik

Wer es mit dem Abtauen sehr genau nimmt, kann auf No-Frost-Technik verzichten, doch ansonsten lohnt es sich, dafür einen kleinen Aufpreis zu zahlen. Komfortabler ist es allemal! Übrigens: Undichte Türen und verschmutzte Lüftungsgitter gehören zu den leicht zu beseitigenden Kostentreibern.

Nachdenken sollte man auch über billigeren Strom für den Kühlschrank. Energiesparen kann man durch einen Stromanbieterwechsel zwar nicht, aber Tag für Tag weniger pro Kilowattstunde bezahlen. Ein Anbieterwechsel erfordert nur ganz wenige einfache Schritte und kann sich schon sehr bald auf der Stromrechnung positiv bemerkbar machen.