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27.09.12

Wie man beim Thema Kaffee Energie sparen kann

In Deutschland lassen sich viele Menschen das Kaffeetrinken inzwischen etwas kosten. Warum auch nicht – aber bei den Energiekosten sollte man besser hinsehen.

Mit einer billigen Kaffeemischung aus dem Supermarkt, zubereitet in einer günstigen Filterkaffeemaschine geben sich viele Verbraucher heutzutage nicht mehr zufrieden. Die Kaffeekultur in Deutschland hat sich verändert, die Ansprüche sind gestiegen, man lässt sich seinen Genuss etwas kosten.

Das ist jedoch kein Grund, nicht auf die Energiekosten zu achten. Da es anders als bei Waschmaschinen, Kühlschränken und Fernsehern noch kein einheitliches Label für Energieeffizienz bei Kaffeemaschinen gibt, muss man sich zwar etwas mehr anstrengen, um ein Gerät mit niedrigem Stromverbrauch zu finden.

Energie sparen beginnt beim Kauf

Die Mühe lohnt sich allerdings, weil die Unterschiede beim Energiebedarf zwischen den verschiedenen Modellen erheblich sind. Von Bedeutung beim Vergleichen ist nicht nur, wie viel Strom eine Kaffeemaschine beim Brühvorgang und anderen Vorgängen wie dem Mahlen von Bohnen und der automatischen Reinigung braucht.

Besonders interessant ist die Höhe des Strombedarfs, wenn das Gerät nicht benutzt wird: bei kurzen und langen Pausen sowie wenn es ausgeschaltet ist. Manche elektrischen Geräte verursachen Stromkosten selbst wenn sie ausgeschaltet sind.

Bei vorhandenen Geräten lässt sich der wahre Energiebedarf mittels eines Strommessgeräts einfach selbst ermitteln. Im Idealfall holt man sich gar keine Stromfresser mehr ins Haus, sondern achtet beim Kauf auf hohe Energieeffizienz.

Bei klassischen Filterkaffeemaschinen hat man es als Nutzer immer in der Hand, auf die Warmhaltefunktion zu verzichten. Abgesehen davon, dass sich der Geschmack von Kaffee generell nicht verbessert, während er warmgehalten wird, ist speziell von der Nutzung der Warmhalteplatten abzuraten.

Wer Energie im Haushalt sparen aber nicht auf das Warmhalten von Kaffee verzichten will, kann sich eine Thermoskanne kaufen, in die er den frischen Kaffee nach der Zubereitung umfüllt. Beim Neukauf entscheidet man sich besser gleich für eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne statt mit Glaskanne.

Kaffeemaschine regelmäßig entkalken spart Energie

Regelmäßiges Entkalken – nicht nur der Kaffeemaschine – ist für viele Geräte nicht nur deshalb von Bedeutung, weil dadurch deren Lebensdauer verlängert wird. Entkalken hilft außerdem beim Energie sparen. Viele Kaffeevollautomaten und Portionskaffeemaschinen zeigen selbst an, wenn eine Entkalkung sinnvoll ist.

Für niedrigere Energiekosten bei der Kaffeezubereitung kann zudem ein Tarifwechsel sorgen. In einem günstigeren Stromtarif wird natürlich nicht nur die Kaffeezubereitung billiger, vielmehr spart man immer, wenn man irgendwo im Haus Strom benötigt.