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23.04.12

Heizungen – warum die Wahl gründlich durchdacht sein sollte

Hauseigentümer sollten die verschiedenen Arten von Heizungen gründlich vergleichen, bevor sie sich für eine bestimmte Art entscheiden.

Hauseigentümer sollten nicht nur solche Arten von Heizungen in ihre Auswahl einbeziehen, die sie schon kennen. Der technische Fortschritt macht das Thema Heizungen gewiss nicht übersichtlicher, doch wer kostenbewusst heizen und die Umwelt schonen möchte, hat dafür einige Möglichkeiten.

Schon wenn es um Heizungen geht, die mit Öl oder Gas betrieben werden, steht man einer ganzen Reihe von unterschiedlichen technischen Lösungen gegenüber. Es lohnt sich allerdings, unter Berücksichtigung der speziellen eigenen Anforderungen und Möglichkeiten die Auswahl nicht vorzeitig auf Öl oder Gas zu begrenzen.

Bei Heizungen langfristig denken

Heizungen werden für einen langen Zeitraum angeschafft und ziehen nicht nur durch ihren Betrieb, sondern beispielsweise auch bei Wartung und Reparaturen Folgekosten nach sich. Wer sich für eine Ölheizung entscheidet, schließt eventuell eine Haftpflichtversicherung (Stichworte sind hier Brandschutz und Gewässerschutz) ab, womit weitere finanzielle Belastungen verbunden sind.

Nicht nur die Heizungen selbst benötigen beim Einsatz von Heizöl mehr Platz als etwa eine Gasheizung, zu berücksichtigen ist auch, dass ein Öltank benötigt wird. In diesem Zusammenhang sollte ebenfalls berücksichtigt werden, ob es bereits einen Heizöltank im Gebäude gibt oder ob das Gebäude bereits an das Gasnetz angeschlossen ist bzw. mit geringem Aufwand anschließbar ist.

Solche speziellen Faktoren sind bei der Auswahl von Heizungen wichtig. Die langfristige Preisentwicklung der verschiedenen Energieträger ist zwar sehr schwer einzuschätzen, darf aber deshalb nicht unberücksichtigt bleiben. Bei einem Neubau kann man in Erwartung allgemein steigender Energiepreise indes durch besondere Dämmmaßnahmen dafür sorgen, dass die Wärmeverluste so gering wie möglich ausfallen.

Je weniger man heizen muss, desto weniger Heizöl oder Erdgas muss man später kaufen. Wenn Heizungen, die mit Erdgas betrieben werden, durch den Einsatz von Sonnenergie unterstützt werden, sorgt dies ebenfalls für geringere Betriebskosten. Bei der Warmwasseraufbereitung und beim Betrieb von Heizungspumpen kann Solarenergie ergänzend eingesetzt und so der Gasverbrauch im Haushalt reduziert werden. Eventuell gibt es hierfür sogar staatliche Fördermittel.

Bei Auswahl von Heizungen Zeit nehmen

Es gibt beim Thema Heizungen vieles zu bedenken, doch es lohnt sich, die Entscheidung nicht zu schnell zu treffen. Man legt sich für eine lange Zeit fest, sodass es um große Summen geht, die man entweder zu viel bezahlt oder einspart.

Festlegen muss man sich beim Heizen mit Erdgas übrigens nicht mehr auf den örtlichen Gasanbieter. Seit der Liberalisierung des Gasmarktes in Deutschland kann man sich seinen Gasanbieter selbst aussuchen und durch einen Preisvergleich Geld sparen – immer wieder, schließlich muss man sich beim Tarifwechsel nicht für einen langen Zeitraum festlegen. Ein Tarifrechner ist leicht zu benutzen, ein Anbieterwechsel kann bequem über das Internet beauftragt werden.