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28.03.12

Heizölpreisvergleich und Preisschwankungen

Preisschwankungen kann man nicht nur durch regelmäßigen Heizölpreisvergleich ausnutzen. Die Schwankungen zu minimieren kann eine gute Alternative sein.

Ein Heizölpreisvergleich umfasst zwei Aspekte: Es geht einerseits darum, zum Kaufzeitpunkt die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen. Neben den Händlerpreisen im Zeitpunkt der Bestellung geht es außerdem um die Beobachtung der langfristigen Preisentwicklung im Heizölmarkt.

Grundsätzlich ist das Ziel eines Heizöl Preisvergleichs gerade, die Schwankungen der Preise so zum eigenen Vorteil auszunutzen, dass man für die benötigte Menge so wenig wie möglich bezahlen muss. Preisschwankungen können sich also zu Gunsten des Verbrauchers auswirken.

Heizölpreisvergleich und Preisrisiken

Andererseits bedeuten Preisschwankungen gleichzeitig Preisrisiken. Unterlässt man nach einem Heizölpreisvergleich die Bestellung, weil man auf niedrigere Preise hofft, steigen dann jedoch die Preise allgemein, ist der Einkauf letztendlich teurer, als wenn man die Preise gar nicht erst verglichen hätte.

Das spricht selbstverständlich nicht dagegen, einen Heizölpreisvergleich durchzuführen, wohl aber dafür, über Möglichkeiten zum Ausgleich von Schwankungsrisiken nachzudenken. Um bessere Preise zu erhalten, kann man eine größere Menge Heizöl einkaufen. Für einen Hauseigentümer alleine kommt diese Alternative zum Heizölpreisvergleich allerdings in der Regel gar nicht infrage.

Man bräuchte einen entsprechend großen Öltank, um nennenswerte Preisvorteile zu erzielen. Schließen sich jedoch mehrere Käufer zusammen, können Sie einen gemeinsamen, niedrigeren Preis vom Händler erhalten. Immer wieder einen Heizölpreisvergleich durchzuführen, um dann im richtigen Moment einzukaufen, funktioniert in einer Einkaufsgemeinschaft allerdings nicht so gut.

Wer zusammen mit anderen einkauft, muss aber gar nicht den gesamten Jahresvorrat auf einmal bestellen. Durch den Zusammenschluss lohnt sich auch die Bestellung von Teilmengen. So ist es manchmal besonders günstig, ein anderes Mal vergleichsweise teuer. So billig wie nach einem gut gelungenen Heizölpreisvergleich kauft man dann zwar nicht, andererseits allerdings riskiert man auch nicht, die Gesamtmenge teuer kaufen zu müssen. Hohe und niedrige Preise gleichen sich ungefähr aus.

Heizölpreisvergleich als Anlass zum Nachdenken über Alternativen

Man kann den nächsten Heizölpreisvergleich zudem zum Anlass nehmen, über den Umstieg auf eine andere Art zu heizen nachzudenken. Möglicherweise ist das Heizen mit Erdgas oder mit einem anderen Energieträger auf Dauer billiger. Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen, um Informationen über die Vorteile anderer Energieträger einzuholen.

Ganz unabhängig von der Heizölpreistendenz lässt sich Geld sparen durch Energiesparen. Die Heizkosten lassen sich mit zahlreichen Methoden senken. Einige davon sind gewissermaßen kostenlos, weil man nur am eigenen Verhalten ansetzen muss.