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04.04.12

Preise an der Heizölbörse beobachten und zu Hause Energie sparen

Wenn es um Kostensenkung beim Heizen geht, kommt es nicht nur auf die Beobachtung der Preise an der Heizölbörse an. Jeder kann zu Hause etwas tun.

Den Preisen an der Heizölbörse ist man als Verbraucher nicht ausgeliefert. Um die Energiekosten in den Griff zu bekommen, kann man nicht nur bei den Einkaufspreisen ansetzen, sondern beispielsweise außerdem beim Verbrauch zu Hause.

Angenehm warm sollte es im Haus sein, wenn es im Winter draußen kalt wird. Beim Heizen gilt allerdings nicht die Regel „viel hilft viel“, denn man fühlt sich nicht umso wohler, desto stärker man seine Wohnung heizt. Im Gegenteil: Überheizen ist sehr unangenehm und schlecht für die Gesundheit.

Heizölbörse, Preisentwicklung und Heiztemperatur

Die Mehrkosten durch Überheizen lassen sich mittels Thermostatventilen leicht vermeiden. Eine Temperatur auszuwählen und Räume nur auf diese Temperatur zu erwärmen spart viel Geld. Den Preisen an der Heizölbörse noch besser trotzen lässt sich mit programmierbaren Thermostatventilen. Damit kann zeitlich gesteuert je nach Tag und Uhrzeit eine andere Zieltemperatur festgelegt werden.

Wer auf das warme Badezimmer nach dem Aufstehen am Morgen nicht verzichten will, muss den ganzen Nachmittag über nicht auch noch eine hohe Temperatur halten. Ganz gezielt lässt sich mittels programmierbaren Thermostaten am Bedarf orientiert heizen. Angesichts der Preise an der Heizölbörse ist es dringend geboten, Energie nicht sinnlos zu verheizen.

Gleichzeitig hat man es damit in der Hand, die Temperaturen in der Heizperiode niedriger als sonst einzustellen. Das sollte nicht so weit gehen, dass man friert, das ist auch bei hohen Preisen an der Heizölbörse nicht zu empfehlen. Eine geringfügige Absenkung der Raumtemperaturen bewirkt mehr als nur eine geringfügige Kostenersparnis. Es ist erstaunlich, wie viel Geld sich dabei sparen lässt, bevor man überhaupt merkt, dass es zu Hause kühler ist als sonst.

Unabhängig von der Entwicklung an der Heizölbörse sollten Heizkörper nicht so zugestellt werden, dass sie nicht wirksam arbeiten können. Vorhänge, Möbel oder sogar spezielle Heizkörperverkleidungen können die Effizienz stark beeinträchtigen. Das führt zu einem Mehrverbrauch von Heizöl, der nicht zu unterschätzen ist. Die Luft muss im Raum gut zirkulieren können, damit sie effizient erwärmt werden kann.

Heizölbörse, Preise und Wärmedämmung

Ebenfalls unabhängig von der Entwicklung an der Heizölbörse wichtig ist eine gute Wärmedämmung bzw. Abdichtung. Dennoch ist es wichtig, regelmäßig zu lüften und die Fenster dabei weit zu öffnen. Das Ziel ist, so schnell wie möglich einen Luftaustausch vorzunehmen. Damit kommt zwar schnell kalte Luft ins Haus, doch die Räume selbst kühlen dabei nicht aus.

Ist man dauerhaft unzufrieden mit der Preisentwicklung an der Heizölbörse ist zu überlegen, ob man mit einem anderen Energieträger in Zukunft besser bzw. billiger heizen könnte. In die Überlegungen einbeziehen kann man hier etwa Erdgas.