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17.01.12

Besser lüften und so der Gaspreisentwicklung trotzen

Wie die Gaspreisentwicklung in Zukunft auch ausfallen mag – mit Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs liegt man immer richtig. Preisvergleiche helfen ebenfalls.

Wer sich die Gaspreisentwicklung über die letzten zehn oder gar zwanzig Jahre ansieht, wird feststellen, dass es früher billiger war, mit Gas zu heizen und zu kochen. Im Vergleich mit anderen Energieträgern steht Erdgas jedoch gut dar.

Wenn die Gaspreisentwicklung sich so fortsetzt, muss man sich langfristig auf höhere Preise einstellen. Als Verbraucher kann man jedoch einiges für einen Kostenausgleich tun. Während der Heizperiode bietet beispielsweise das Thema Lüften ein Sparpotenzial, das nicht unterschätzt werden sollte.

Gaspreisentwicklung macht Verbrauchssenkung wichtiger

Feste Regeln, wie oft und wie lange bestimmte Räume gelüftet werden sollten, sind problematisch. Letztlich kommt es auf den Bedarf an. Der beste „Sensor“ ist dabei eine „wache Nase“. Oft bemerkt man es nicht, weil man gedanklich anderweitig beschäftigt ist. Schnuppert man bewusst in einen Raum hinein, ist allerdings meistens eindeutig klar, ob es Zeit zum Lüften ist.

Zu viel zu lüften sollte angesichts der Gaspreisentwicklung unterlassen werden. Hält man sich zu sehr zurück, riskiert man die Bildung von Schimmel. Normales Atmen und Schwitzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit, was nach einer Weile zum Problem wird. Morgens die Schlafräume zu lüften, ist deshalb dringend zu raten.

Durch „Querlüften“ sorgt man schnell für einen Luftaustausch. Lieber kurz die Fenster weit zu öffnen als sie lange in Kippstellung zu belassen ist mit Blick auf die Gaspreisentwicklung inzwischen noch wichtiger. Generell ist es aber auch viel wirksamer, kurz und kräftig zu lüften.

Die geöffneten Fenster sollte man nach einigen Minuten wieder schließen, denn wenn man sie zu lange geöffnet lässt, sorgt das besonders im Winter für ein zu starkes Auskühlen der Räume. Das muss mit Blick auf die Gaspreisentwicklung wirklich nicht sein! Abends vor dem Schlafengehen empfiehlt sich ebenfalls ein kräftiges Lüften. Kühlt der Raum abends stark ab, kann das bis zu einem gewissen Grad sogar angenehm sein, weil kühle Räume für besseren Schlaf sorgen.

Angesichts der Gaspreisentwicklung in gute Thermostate investieren

Nicht nur angesichts der Gaspreisentwicklung empfiehlt es sich tagsüber ebenfalls darauf zu achten, dass die Raumtemperatur nicht zu hoch ist. Ohne programmierbare Thermostate fällt es schwer, die Heizung gezielt zu steuern. Mit Blick auf die Gaspreisentwicklung lohnt es sich, moderne Thermostatventile zur Not als Mieter selbst zu kaufen. Weniger Energieverschwendung durch Überheizen schont Haushaltskasse und Umwelt, zudem trägt ein angenehmes Raumklima stark zum Wohlbefinden bei, was für sich genommen schon den Aufwand rechtfertigt.

Um die Kosten für Gas zu senken, kann zusätzlich ein Gaspreisvergleich durchgeführt werden. Ein Anbieterwechsel kann sehr dabei helfen, die Heizkosten zu reduzieren. Ein Tarifvergleich im Internet lässt sich leicht durchführen, die Formalitäten für einen Anbieterwechsel nehmen nur ein paar Minuten in Anspruch.