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19.04.12

Die Gasheizung muss nicht in den Keller

Muss eine Gasheizung unbedingt im Keller installiert werden? Nein, Brennwertgeräte können auch unter dem Dach oder im Wohnbereich installiert werden.

Wohin kommt die Gasheizung? Die spontane Antwort dürfte bei den allermeisten „in den Keller“ lauten. Im Gegensatz zu anderen Heizungsarten hat man bei einer Gasheizung aber mehrere Möglichkeiten.

Ein Vorteil der Gasheizung ist schließlich, dass man kein Lager für den Brennstoff im Haus benötigt, denn Erdgas wird bequem bedarfsgerecht über eine Leitung ins Haus geliefert. Das spart nicht zuletzt Platz.

Gasheizung mit geringem Platzbedarf

Das gilt übrigens auch für die Gasheizung selbst. Moderne Technik benötigt hier nur noch sehr wenig Platz, sodass man sie etwa in einem kleinen Nebenraum innerhalb des Wohnbereichs eines Hauses unterbringen kann. Infrage kommt auch der Treppenbereich.

Eine beliebte Alternative dazu, die Gasheizung im Keller zu installieren, ist die Unterbringung unter dem Dach. Für das Dachgeschoss als Ort für die Gasheizung spricht zudem, dass Abgase dadurch kostensparend auf kurzem Weg ins Freie geleitet werden können. Rohre aus dem Keller heraus zu legen, kostet weit mehr Geld. Einen Schornstein braucht man dann nicht.

Durch die Unterbringung der Gasheizung im Dachgeschoss hat man mehr Platz im Kellerbereich. Manche modernen Häuser haben noch nicht einmal einen Keller. Dann bietet sich die Installation unter dem Dach natürlich erst recht an.

Noch etwas spricht dafür, die Gasheizung in den oberen Teil des Hauses zu verlagern: Dort kann die Gasheizung zusammen mit einer Solarkollektoranlage für warmes Wasser sorgen. Man spart dann nicht nur Kosten für lange Leitungen, sondern außerdem Pumpenstrom.

Wer eine Gasheizung hat, sollte Tarife vergleichen

Wer mit Gas heizt, sollte übrigens die Tarife der verschiedenen Anbieter vergleichen. Obwohl das Erdgas über eine Leitung ins Haus kommt, kann man sich seinen Gaslieferanten selbst aussuchen.

Ein Tarifvergleich ist im Internet sehr einfach durchführbar. In jedem Fall zur Hand haben sollte man neben seiner Postleitzahl den Wert für die Höhe des jährlichen Verbrauchs. Dann lässt sich mittels Gastarifrechner schnell ausrechnen, ob man gegenüber dem jetzigen Anbieter Geld einsparen kann.

Ein Gastarifwechsel funktioniert ausgesprochen einfach. Man kann den Wechsel in den neuen Tarif über das Internet beauftragen. Die Wechselformalitäten nehmen nur ein paar Minuten Zeit in Anspruch. Bis zur Umstellung auf den neuen Tarif dauert es dann noch einige Wochen, aber die Versorgung mit Erdgas bleibt so sicher wie vorher. Zu keinem Zeitpunkt muss das Gas abgestellt werden, die Umstellung auf den neuen Tarif erfolgt ohne eine Unterbrechung.