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17.03.11

Was tun, wenn die Gas Preise steigen?

Wenn die Gas Preise steigen, wird es Zeit, über einen Anbieterwechsel nachzudenken. Dieser ist leicht möglich. Gleichzeitig sollte man seinen Verbrauch senken.

Erstaunlich viele Menschen haben noch nie ernsthaft darüber nachgedacht, ihren örtlichen Gasversorger zu verlassen. Dabei gibt es kaum einfachere Möglichkeiten, Geld zu sparen, als seinen Gasanbieter zu wechseln. Steigen die Gas Preise, ärgern sie sich darüber vielleicht und schimpfen, bleiben aber dennoch ihrem Versorger treu.

Ähnlich wie beim Strom verzichten viele Verbraucher auf einen Wechsel, weil sie den Aufwand scheuen oder Risiken erwarten, die tatsächlich gar nicht bestehen. So befürchten nicht wenige Konsumenten, dass beim Wechsel etwas schief geht und sie zeitweise nicht mehr versorgt werden.

Steigende Gas Preise nicht einfach hinnehmen

Diese Sorge ist unbegründet, da eine gesetzlich geregelte Versorgungspflicht besteht. Selbst im ungünstigsten Fall wird man weiterhin zuverlässig mit Gas versorgt. In der Regel funktioniert ein Versorgerwechsel ohnehin problemlos. Der Aufwand ist minimal: Hat man einen Gasanbietervergleich durchgeführt und sich für einen bestimmten Tarif entschieden, kann man den Wechsel online beauftragen und hat im Handumdrehen alle Formalitäten erledigt.

Nach wenigen Wochen bezieht man sein Gas im Tarif des neuen Unternehmens. Länger dauern kann es, wenn man an seinen bisherigen Anbieter noch für längere Zeit gebunden ist. Wenn dieser seine Gas Preise jedoch anhebt, besteht ein Sonderkündigungsrecht, sodass man nicht mehr die volle Vertragslaufzeit lang gebunden ist.

Möchte man sich gegen steigende Gas Preise absichern, wählt man im Rahmen des Wechsels einen Anbieter mit Preisgarantie. Die Kosten, auf die das Unternehmen selbst Einfluss hat, erhöhen sich für den Kunden innerhalb der Garantiezeit nicht. Rechnet man damit, dass die Gas Preise allgemein in den nächsten Monaten steigen, ist eine solche Preisgarantie besonders interessant.

Möglicherweise möchte man deshalb in einen Tarif wechseln, bei dem sich die Kosten für längere Zeit nicht ändern. Vermutet man dagegen, dass das allgemeine Niveau der Gas Preise künftig niedriger sein wird, ist ein Tarif mit kurzer Laufzeit (beispielsweise monatlicher Kündigungsmöglichkeit) die bessere Wahl.

Steigende Gas Preise als Motivation nutzen

Steigende Gas Preise sollten immer auch ein Ansporn sein, den eigenen Verbrauch zu reduzieren. Als Hauseigentümer stehen einem die meisten Möglichkeiten zur Verfügung, weil man zum Beispiel selbst über die Modernisierung seiner Heizungsanlage entscheiden kann. Durch richtiges Lüften, bewusstes Senken der Raumtemperatur und kürzeres Duschen lassen sich Preiserhöhungen oft schon ausgleichen. Über einen Anbieterwechsel sollte man aber in jedem Fall nachdenken.