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07.06.11

Bei der Energieversorgung sparen durch weniger Energieverschwendung

Die Kosten für die Energieversorgung zu Hause können durch eine bessere Energieeffizienz und einen geringeren Stand-by-Verbrauch deutlich gesenkt werden.

Wenn der Strom einmal ausfällt, wird einem schlagartig bewusst, wie sehr wir heute in allen Lebensbereichen auf elektrische Energie angewiesen sind. Ohne funktionierende Energieversorgung steht das Leben weitgehend still.

Wenn Energieversorgung in immer mehr Bereichen des Alltags entscheidend ist, ergibt sich daraus, dass die Einsparmöglichkeiten entsprechend wachsen. Kurz gesagt: Je mehr elektrische Geräte man benutzt, desto mehr gilt es, die Kosten der Energieversorgung im Blick zu behalten.

Verschwendung bei der Energieversorgung sichtbar machen

Da die Energieversorgung weitgehend unsichtbar abläuft, bemerkt man die Stromverschwendung meistens nur beim Blick auf die Stromrechnung. Daraus ergibt sich jedoch nicht, wo welche technischen Geräte besonders viel Energie benötigen und wo es Sparpotenzial gibt.

Mit einem Strommessgerät, das man für wenig Geld bekommt, kann man dagegen herausfinden, wie hoch der tatsächliche Bedarf jedes einzelnen technischen Geräts ist, das an eine Steckdose angeschlossen wird. Man schaltet das Messgerät einfach dazwischen und liest ab, wie hoch die Leistungsaufnahme ist.

Nun kann man anhand des Strompreises und der Einsatzdauer des jeweiligen Geräts ausrechnen, welche Kosten pro Stunde, pro Woche, pro Monat oder pro Jahr anfallen. Besonders wenn man die jährlichen Kosten für die Energieversorgung ausrechnet, wird klar, dass schon ein geringer unnötiger Mehrverbrauch auf lange Sicht zu nennenswerten Kosten führt.

Die Daten des Strommessgeräts bilden eine gute Grundlage, um zu entscheiden, welche Altgeräte durch neue, energieeffiziente Neugeräte ersetzt werden sollten. Allein die Tatsache, dass ein Haushaltsgerät noch nicht kaputt ist, rechtfertigt nicht seinen weiteren Einsatz. Die größten Stromfresser durch verbrauchsarme neue Modelle zu ersetzen, kann sich bald bezahlt machen.

Überblick über Kosten für Energieversorgung hilft

Wer erst einmal weiß, wo bei der Energieversorgung zu Hause die größten Kosten anfallen, wird beim Gerätekauf auf niedrigere Verbrauchswerte achten. Ebenfalls wichtig ist der Stand-by-Verbrauch, zumindest bei solchen Geräten, die nicht über einen Ausschalter verfügen bzw. dauerhaft in Betrieb sein müssen (wie beispielsweise ein Videorekorder).

In den letzten Jahren gab es erhebliche Fortschritte bei der Energieeffizienz, weshalb das Sparpotenzial viel größer ist, als die meisten Verbraucher annehmen. Eine gute Investition stellen daneben einzeln schaltbare Steckdosenleisten dar. Netzleisten, bei denen jede Steckdose einzeln aus- und einschaltet werden kann, sind beispielsweise für die Energieversorgung von Ladenetzteilen (zum Beispiel bei Rasierern, Akkustaubsaugern, Mobiltelefonen, Notebooks…) sehr sinnvoll.

Eine der besten Möglichkeiten, um Stromkosten zu sparen, ist allerdings ein Anbieterwechsel. Wer in einen günstigeren Stromtarif wechselt, kann unter Umständen mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Dafür sind keine Investitionen und keine Umstellungen bei der Technik zu Hause erforderlich. Die Energieversorgung bleibt während des Wechselprozesses die ganze Zeit gewährleistet, eine Versorgungslücke ist nicht zu befürchten.