Bitte aktivieren Sie JavaScript, um die Website in vollem Umfang zu nutzen.

23.05.11

Energieverbrauch senken – warum es sich lohnt, langfristig zu denken

Um den Energieverbrauch im Haushalt zu senken, sollte man langfristig denken und Schritt für Schritt vorgehen. Beim Sparen hilft außerdem ein Anbieterwechel.

Wer damit anfängt, im Internet nach Tipps zum Senken des Energieverbrauchs zu suchen, wird mit einer Fülle an Möglichkeiten konfrontiert. Das kann überfordern und abschreckend wirken. Die Lösung besteht darin, nicht zu viel auf einmal zu wollen, sondern sich vorzunehmen, in kleinen Schritten – aber dafür konsequent – seine individuellen Sparpotenziale zu erschließen.

Was sinnvoll und möglich ist, hängt schließlich von der eigenen Situation ab. Ein Hauseigentümer kann zum Beispiel an die Modernisierung der Heizungsanlage und bessere Wärmedämmung denken. Ist man als Mieter momentan auf Wohnungssuche kann man seinen künftigen Energieverbrauch insofern zumindest durch die Wahl einer Wohnung positiv beeinflussen. Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LED-Leuchtmittel zu ersetzen, ist demgegenüber jedem möglich.

Energieverbrauch reduzieren nach Plan

Am besten legt man sich eine Liste an, auf der man sich alle interessanten Tipps stichwortartig notiert. Sinnvollerweise gliedert man seine Checkliste für den Energieverbrauch in Bereiche wie Licht, Heizen, Waschen, Küche, elektrische Geräte etc., um einen besseren Überblick zu erhalten. Später, in der Umsetzungsphase wird man immer wieder auf weitere Möglichkeiten stoßen, die dann auch weiter notiert werden sollten.

Auf die Liste gehören zunächst alle vielversprechenden Ideen. Zu einigen davon wird man weitere Informationen benötigen. Auf einer zweiten Liste trägt man ein, was man konkret tun wird, um den Energieverbrauch zu senken. Hierauf gehören alle Maßnahmen wie beispielsweise, sich ein Strommessgerät zu besorgen, um den tatsächlichen Strombedarf der vorhandenen Geräte zu ermitteln.

Die erste Liste dient also nur der Vorauswahl und darf entsprechend großzügig befüllt werden, die zweite ist eine echte To-Do-List, auf die nur gehört, was man sich fest vornimmt, innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (beispielsweise in den nächsten sechs Monaten) umzusetzen.

Prioritäten setzen, um den Energieverbrauch wirkungsvoll zu senken

Maßnahmen, durch die sich der Energieverbrauch besonders stark senken lässt, sollten eine hohe Priorität erhalten. Besonders einfach umsetzbare Tipps zum Energie sparen sollten wegen des nur geringen Aufwands ebenfalls bevorzugt angegangen werden. Eine besonders einfach umsetzbare Maßnahme setzt man am besten gleich an die erste Stelle auf der To-Do-List: einen Anbieterwechsel bei Strom und Gas.

Die Motivation, seinen Energieverbrauch zu reduzieren, liegt meistens schließlich auf der Kostenseite. Ein Anbieterwechsel kann eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro jährlich bewirken. Ein Tarifvergleich für Strom und Gas ist schnell erledigt und dann braucht man nur noch wenige Minuten, um (ob online oder offline) die notwendigen Formulare auszufüllen, mit denen man seinen neuen Versorger beauftragt. Beschäftigt man sich mit seinem Energieverbrauch, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, ist ein Stromanbieterwechsel sehr zu empfehlen, weil man sich dabei für Ökostrom entscheiden kann.