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03.07.11

Energiesparmaßnahmen – worauf sollte man beim Thema Beleuchtung achten?

Wer sich vornimmt, durch Energiesparmaßnahmen seine Stromkosten zu verringern, will meist auch bei der Beleuchtung sparen. Das ist ganz einfach möglich.

Beim Kochen mit dem Elektroherd und beim Kühlen und Einfrieren von Lebensmitteln fallen zwar üblicherweise mehr Kosten als bei der Beleuchtung an. Energiesparmaßnahmen rund ums Licht sind dafür besonders einfach durchzuführen.

Wer klassische Glühbirnen durch Halogenleuchten ersetzt, spart kaum Strom. Unter ungünstigen Umständen steigt der Strombedarf sogar, denn Halogenleuchtmittel werden typischerweise zu mehreren in Lampen verwendet. Wer unbedingt Halogenlicht in seiner Wohnung möchte, kann immerhin auf sparsame Modelle ausweichen.

Bei Energiesparmaßnahmen kommt es auf den Mix an

Wer bei seinen Energiesparmaßnahmen auf den richtigen Mix aus verschiedenen Beleuchtungsmethoden setzt, spart nicht nur Strom, sondern sorgt für ein angenehmeres Licht. Generell ist es sinnvoll, sich vor dem Lampenkauf Gedanken über die benötigte Helligkeit, die gewünschte Lichtfarbe und die Betriebsdauer zu machen.

Eine wichtige Grundregel bei Energiesparmaßnahmen rund um die Beleuchtung lautet: Je länger eine Lampe eingeschaltet ist, desto eher macht sich ein niedriger Verbrauch bezahlt. Mit dem Austausch einer Leuchte, die nur wenige Minuten pro Monat eingeschaltet wird (Keller, Abstellkammer, Gartenschuppen…), muss man sich nicht beeilen. Hier kann man abwarten, bis man aufgrund eines Defekts ein neues Leuchtmittel anschaffen muss.

Energiesparmaßnahmen müssen dort ansetzen, wo es sich lohnt: Bei der Schreibtischlampe, die täglich stundenlang leuchtet, sollte man keine Zeit verlieren. Neben großer Helligkeit spielt die Lichtqualität eine Rolle. Relativ kaltes Licht, das dem Tageslicht ähnelt, ist zum Arbeiten meist eine gute Wahl.

Für die Nachttischlampe entscheidet man sich besser für Warmweiß. Der warme Farbton sorgt für Entspannung, was am Bett oder neben der Couch gewollt ist, nicht jedoch bei der Schreibtischarbeit. Das Vorurteil gegenüber Energiesparlampen, ihr Licht sei unangenehm kalt, stimmte noch nie. Allerdings gab es lange Zeit keine große Auswahl hinsichtlich der Farbtemperatur.

Ebenso steht die typische Bauform dieser Kompakt-Leuchtstoffröhren Energiesparmaßnahmen nicht mehr im Weg, denn eine große Auswahl unterschiedlicher Bauformen und Größen wird zu erschwinglichen Preisen angeboten. Wo nur Akzentbeleuchtung gefragt oder geringe Helligkeit gebraucht wird, sollte über den Einsatz von LEDs nachgedacht werden – jedenfalls dort, wo Tag für Tag stundenlang das Licht brennt.

Bei Energiesparmaßnahmen LED-Leuchten ausprobieren

LED-Leuchten haben zwar einen recht hohen Kaufpreis und können im Privatbereich noch nicht überall Licht liefern, das hell genug ist. Große Helligkeit wird aber längst nicht überall benötigt: Wer beispielsweise seine 60-Watt-Glühbirne in der Fernsehleuchte durch eine 2-Watt-LED tauscht, spart viel Strom. LED-Leuchtmittel sind zudem extrem langlebig, müssen also nicht bald wieder ersetzt werden.

Wer seine Stromkosten reduzieren möchte, sollte sich nicht auf Energiesparmaßnahmen beschränken, sondern außerdem einen Anbieterwechsel erwägen. In einem günstigeren Stromtarif spart man nicht nur bei allen Lampen in der Wohnung, sondern bei sämtlichen elektrischen Geräten. Der Wechsel zu billigerem Strom ist ausgesprochen einfach, weshalb man das Thema Tarifwechsel am besten ganz nach oben auf seine To-Do-List setzt.