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27.05.11

In kleinen Schritten ist Energiesparen ganz einfach

Energiesparen kann ganz einfach sein, wenn man sich nicht zu viel auf einmal vornimmt. Wer Schritt für Schritt vorgeht, zahlt bei Strom und Gas am Ende viel weniger.

Wer sich das Energiesparen im Haushalt vornimmt, sollte nicht zu viel auf einmal wollen. Wie so oft im Leben ist nicht der eine, große Wurf gefragt, sondern dauerhafte Motivation. Besonders wenn es um Sparmaßnahmen geht, die Änderungen im eigenen Verhalten betreffen, nimmt man sich lieber nicht so viel auf einmal vor.

Schon in fünf Minuten Internetrecherche nach Tipps zum Energiesparen findet man mehr Ergebnisse, als man in fünf Jahren umsetzen kann. Soll man zuerst den Stand-by-Verbrauch reduzieren, programmierbare Thermostatventile kaufen, die Fenster neu dämmen, die Heizungsanlage erneuern, die Beleuchtung in der Wohnung umstellen, Warmwasser sparen oder die Stromverschwendung beim PC-Einsatz beenden?

Unzählige Möglichkeiten zum Energiesparen

Eines immerhin verdeutlicht die Informationsflut zum Thema Energiesparen: In Haus und Wohnung lässt sich gewissermaßen an allen Ecken und Enden sparen. Die Möglichkeiten sind zahlreich und das Einsparpotenzial ist entsprechend hoch. Mit anderen Worten: Es lohnt sich sehr, aber man kann nicht alles Sinnvolle gleichzeitig in Angriff nehmen.

Verteilt man seine Maßnahmen zum Energiesparen dagegen zum Beispiel auf die nächsten zwölf Monate, kann man nicht nur gelassen bleiben, sondern auch systematisch vorgehen. Es ist eine gute Idee, sich zuerst umfassend zu informieren, um sich dann die interessantesten Maßnahmen fest vorzunehmen.

Für den ersten Monat kann man sich beispielsweise vornehmen, Geräte bei Nichtgebrauch konsequent auszuschalten, anstatt sie nur in den Stand-by zu schalten, und sich Steckerleisten mit Einzelschaltern zu besorgen, um bestimmte Geräte ganz vom Netz trennen zu können. Das macht sich schnell bezahlt.

Ebenfalls mit einer kleinen Investition verbunden ist der Kauf von Thermostatventilen zum Energiesparen beim Heizen, um Räume nicht mehr als nötig aufzuheizen. Ein gezieltes Absenken der Zimmertemperatur auf Wohlfühlniveau birgt erstaunlich viel Sparpotenzial.

Neben kleinen Investitionen sollten Hauseigentümer natürlich auch über größere nachdenken, etwa eine Erneuerung der Fensterrahmen, den Einbau einer modernen Heizungsanlage oder eine verbesserte Dämmung von Wänden. Spätestens hier wird deutlich, dass Energiesparen unter langfristigen Aspekten betrachtet werden sollte.

Beim Energiesparen auf Geräte mit hoher Energieeffizienz setzen

Einen sehr großen Beitrag zum Energiesparen leisten elektrische Geräte mit hoher Energieeffizienz. Nur um Strom zu sparen wird niemand von heute auf morgen alle Geräte mit hohem Stromverbrauch austauschen. Doch bei jedem Neukauf kann man auf einen niedrigen Energiebedarf achten und so mit der Zeit seinen Gesamtbedarf erheblich reduzieren. Den einen oder anderen Stromfresser schon etwas früher durch ein Neugerät zu ersetzen, kann sich allerdings lohnen.

Noch bevor man mit seinem Projekt zum Energiesparen beginnt, kann man durch einen Anbieterwechsel bei Strom und Gas ein vom Verbrauch unabhängiges Sparpotenzial ausschöpfen. Die jährliche Ersparnis durch einen Anbieterwechsel kann mehrere Hundert Euro betragen. Da der Aufwand für den Wechsel minimal ist und sich alles bequem vom Schreibtisch aus erledigen lässt, bietet es sich an, hier mit dem Sparen anzufangen, noch bevor man seinen Verbrauch reduziert.