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30.07.11

Energiesparen – warum beim Wäschetrocknen ein kritischer Blick wichtig ist

In einem durchschnittlichen Haushalt bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Energiesparen. Warum beim Trocknen von Wäsche ein Umdenken lohnt, klären wir hier.

Gewohnheiten erleichtern es uns, die unzähligen Aufgaben des Alltags zu bewältigen. Sie erschweren allerdings das Energiesparen, warum das Sparpotenzial meist nur ansatzweise ausgeschöpft wird. Wäschetrockner gehören zu der Art von Haushaltsgeräten, die bei Sparanstrengungen zu Hause keinesfalls unberücksichtigt bleiben dürfen.

Ob man sich für ein Wärmepumpengerät, einen Kondenstrockner oder einen Ablufttrockner entscheidet, ist nicht nur eine Frage des Verbrauchs von Wasser und Energie, sondern auch abhängig von den individuellen Gegebenheiten in Haus oder Wohnung. Ein Abluftgerät beispielsweise benötigt einen Schlauch, durch den die warme Luft nach draußen geblasen wird. Ein Kondenstrockner benötigt einen solchen Schlauch nicht, was besonders für Mieter ein entscheidendes Argument ist. Wärmepumpentrockner werden allgemein zu hohen Kaufpreisen angeboten, helfen aber beim Energiesparen – warum sie im Zweifel eine gute Wahl darstellen.

Energiesparen - warum über für das Trocknen Geld ausgeben?

Aber lohnt sich diese Art Energiesparen, warum soll man viel Geld ausgeben, wenn sich der Spareffekt erst nach einigen Jahren oder bei sehr intensiver Nutzung des Trockners auszahlt? Wer wirklich Energiesparen möchte – warum auch immer, ob zur Entlastung der Umwelt oder zur Entlastung der Haushaltskasse – sollte erwägen, seine Wäsche auf ganz altmodische Art zu trocknen: auf der Wäscheleine bzw. auf dem Wäscheständer.

Selbst besonders sparsame Modelle benötigen ziemlich viel Strom. Der Einsatz eines Wäschetrockners erhöht zwar den Komfort und spart etwas Zeit, doch das Ergebnis (trockene Wäsche) ist das Gleiche. An der frischen Luft trocknet die Wäsche allerdings völlig kostenlos. Man benötigt keinen großen Garten, in dem man eine Wäschespinne aufstellen kann, auf dem Balkon ist fast immer genug Platz.

Das Trocknen an der Luft hilft doppelt beim Energiesparen. Warum? Neben den nicht unerheblichen Stromkosten spart man den Kaufpreis für den Wäschetrockner; in kleinen Wohnungen bedeutet der Verzicht auf den Trockner zudem einen wertvollen Gewinn an Platz, der besser genutzt werden kann. Der Verzicht auf den Kauf entlastet übrigens nicht nur in finanzieller Hinsicht, denn bei der Herstellung großer Elektrogeräte wird viel Energie (und weitere Ressourcen) benötigt.

Eine Alternative zum totalen Verzicht ist, einen vorhandenen Trockner nur im Winter einzusetzen, wenn das kostenlose Trocknen an der frischen Luft im Freien nicht möglich ist. Allerdings lohnt es sich finanziell dann noch weniger, ein besonders verbrauchsarmes Modell zu kaufen.

Energiesparen - warum der Blick auf die Stromrechnung den Ausschlag geben kann

Ein Blick in die Stromrechnung bzw. auf den Strompreis kann hier die entscheidende Motivation zum Energiesparen liefern. Warum 100 Euro oder mehr pro Jahr ausgeben für etwas, was man auch gratis bekommen kann? Die jährliche Ersparnis durch den Verzicht auf einen Wäschetrockner kann durchaus noch deutlich über der 100-Euro-Marke liegen – den Anschaffungspreis noch nicht einmal eingerechnet!

Die Stromkosten senken kann man nicht nur durch Energiesparen. Warum nicht die Preise vergleichen und zu einem billigeren Anbieter wechseln? Hier besteht ebenfalls ein Sparpotenzial im dreistelligen Euro-Bereich. Der Wechsel in einen günstigen Stromtarif ist schnell erledigt und stellt kein Risiko für die Versorgung dar.