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03.08.11

Energiesparen am PC mit einem sparsamen Computermonitor

Beim Energiesparen am PC wird der Monitor noch zu oft vernachlässigt. Die wichtigste Entscheidung trifft man hier schon bei der Anschaffung.

Bis vor wenigen Jahren kamen hauptsächlich Röhrenmonitore zum Einsatz. Im Vergleich zu Flachbildschirmen benötigen sie sehr viel mehr Energie. Sparen am PC konnte man deshalb durch einen Austausch des Computerbildschirms besonders wirkungsvoll. Wer immer noch ein solches Röhrengerät im Einsatz hat, sollte es baldmöglichst austauschen, wenn er seinen PC regelmäßig benutzt.

Beim Neukauf eines Monitors ist es allerdings wichtig, den tatsächlichen Energiebedarf zu beachten. Manche großen TFT-Bildschirme benötigen gar nicht so viel weniger Strom als ein kleines Röhrengerät. Ähnlich wie bei Flachbildfernsehern läuft der Trend zu großen Bildschirmen dem Energiesparen am PC nämlich zuwider. Je größer die Bilddiagonale, desto höher der Verbrauch, das gilt als Faustregel auch im Computerbereich. Moderne, besonders energieeffiziente Bildschirme leisten jedoch einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen am PC, selbst wenn sie relativ groß sind.

Energiesparen am PC ähnlich wie beim Fernseher

Zwischen dem Energiesparen am PC und am Fernseher gibt es eine weitere Parallele: Einige Hersteller setzen bei der Hintergrundbeleuchtung statt auf Leuchtstoffröhren auf LEDs, was neben anderen Vorteilen einen niedrigeren Stromverbrauch zur Folge hat. Interessant sind Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung beim Energiesparen am PC vor allem für Intensivnutzer, deren Computersystem tagtäglich viele Stunden lang eingeschaltet ist.

Dann macht sich der höhere Anschaffungspreis schneller bezahlt. Ob sich dieser Beitrag zum Energiesparen am PC lohnt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie viele Jahre man den Bildschirm nutzt. Einen Monitor kann man normalerweise über mehrere PC-Generationen verwenden, daher lohnt sich die Entscheidung für ein hochwertiges Modell.

Doch Vorsicht: Arbeitet der Monitor nicht mit einzelnen weißen LEDs, sondern mit Leuchtdioden in Grün, Rot und Blau, die jeweils einen farbigen Lichtpunkt erzeugen, ist der Strombedarf sehr viel höher. Ihre Bildqualität ist sichtlich besser, weshalb sie beispielsweise zur professionellen Fotobearbeitung gut geeignet sind. Zum Energiesparen am PC sind sie allerdings keine gute Wahl.

Ähnlich wie bei Flachbildfernsehern haben die Hersteller von Computerbildschirmen große Fortschritte bei der Energieeffizienz erzielt. Dennoch lohnt es sich in der Regel nicht, einen älteren TFT-Monitor durch ein ganz neues Modell zu ersetzen. Dafür dauert es zu lange, durch Energiesparen am PC den Anschaffungspreis wieder hereinzuholen.

Energiesparen am PC und den Stromtarif wechseln

Zum Senken der Energiekosten sollte jeder Stromkunde über den Wechsel in einen billigeren Tarif nachdenken. Ein Stromanbieterwechsel ist sehr leicht durchzuführen, kann jedoch aufs Jahr gerechnet eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro ermöglichen. Mit dem eingesparten Geld kann man Besseres anfangen, als seinen Stromversorger zu bezahlen: zum Beispiel einen neuen Computermonitor kaufen.