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06.07.11

Energiekosten senken während der Reisezeit lohnt sich

Stromverschwendung hat immer Saison. Während der Urlaubszeit ist es indes besonders einfach, die Energiekosten zu senken. Motto: Aus und Stecker raus!

Komplett ausgeschaltete oder noch besser komplett vom Netz getrennte Geräte helfen am besten beim Energiekosten sparen. Im Alltag ist es oft unpraktisch, auf diese Weise Strom zu sparen. Zudem lohnt es sich nicht, viel Mühe für die kleinsten Stromverbraucher aufzuwenden.

Anderes sieht es während einer langen Abwesenheit aus. Wer eine Reise plant, sollte die Energiekosten in seine Vorbereitungen einbeziehen. Ob man 30, 50 oder sogar 100 Euro während des Urlaubs sparen kann, hängt stark von der Länge der Reise und der Zahl der zu Hause genutzten elektrischen Geräte ab.

Energiekosten - ausschalten, was man ausschalten kann

Sich darauf zu beschränken, überall das Licht auszuschalten, wenn man nicht da ist, reicht jedenfalls nicht. Alles, was man vernünftigerweise komplett abschalten kann, abzuschalten, ist der erste Schritt zum Senken der Energiekosten. Der zweite ist, Geräte vom Netz zu trennen, also den Stecker aus der Steckdose zu ziehen.

Der Grund dafür ist nicht nur, dass viele elektrische Geräte selbst dann noch Energie benötigen, wenn man den Schalter auf Aus stellt. Überspannungs- und Blitzschäden beugt man so ebenfalls wirkungsvoll vor. Besonders während eines Sommerurlaubs ist das wichtig, denn dann muss mit Wärmegewittern gerechnet werden.

Ansonsten gilt: Schaltbare Steckdosenleisten und Vorschaltgeräte sind eine Alternative dazu, den Stecker zu ziehen. Sie helfen das ganze Jahr über, die Energiekosten zu reduzieren. Besonders bei teuren Haushaltsgeräten und hochpreisiger Haushaltselektronik wie einem Flachbildfernseher ist ein Überspannungsschutz (typischerweise in eine Steckdosenleiste integriert) eine Investition, auf die man nicht verzichten sollte. Ist man mehrere Wochen nicht daheim, zieht man aber besser den Netzstecker.

Ist während des Urlaubs wochenlang niemand zu Hause, fallen so gut wie gar keine Energiekosten an, wenn man alles richtig macht. Fast alle Geräte lassen sich abschalten. Häufig übersehen wird zum Beispiel der WLAN-Router: Selbst man das Gerät nicht komplett ausschaltet, weil daran auch ein Anrufbeantworter angeschlossen ist, der während des Urlaubs Nachrichten sammeln soll, kann man bei fast allen Modellen zumindest das WLAN deaktivieren.

Bei Geräten, die während der Abwesenheit eingeschaltet bleiben sollen, gibt es möglicherweise einen speziellen Energiesparmodus. Keinesfalls vergessen werden sollten die Energiekosten, die für Ladegeräte aller Art und Trafos bei Lampen anfallen. Greift man im Urlaub zur Reisezahnbürste, muss die Ladestation für die elektrische Zahnbürste zu Hause nicht wochenlang mit Strom versorgt werden.

Energiekosten summieren sich

Abgesehen von Ausnahmen wie Kühl- und Gefriergeräten, deren Abschaltung für einige Wochen für sich alleine schon nennenswert Energiekosten spart, geht es überall nur um kleine Beträge. Diese summieren sich jedoch zu höheren Beträgen, als die meisten Urlauber annehmen.

Energiekosten sparen kann man übrigens nicht zuletzt dann, wenn der Verbrauch im Alltag hoch ist. Was paradox klingt, ist ganz einfach erklärt: Indem man seinen Stromanbieter wechselt, senkt man für sich selbst den Strompreis. Je mehr Strom man benötigt, desto höher ist die Ersparnis durch den Anbieterwechsel. Deshalb ist es für jeden Stromkunden ratsam, einen Preisvergleich durchzuführen.