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24.06.11

Energiekosten sparen beim Kauf eines Computers

Wer beim Computerkauf auf geringen Stromverbrauch achtet, kann auf Dauer viel bei den Energiekosten sparen. Die Betriebskosten sollten generell mehr beachtet werden.

Für Unternehmen ist es meist selbstverständlich, die Stromkosten beim Kauf neuer Computerhardware zu berücksichtigen. Privatleute achten viel zu häufig allein auf die Anschaffungskosten, also den Kaufpreis. Dabei könnten sie durch eine geschickte Auswahl sehr bei ihren Energiekosten sparen.

Das lohnt sich, denn es geht nicht allein um den Strombedarf des Computers, sondern auch um den der Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner, Monitor und Lautsprecher. Ein Soundsystem für den PC mit gutem Klang ist heute für jedermann erschwinglich, aber gerade ständig eingeschaltete Lautsprecher mit hoher Wattzahl sorgen für einen vermeidbaren Mehrverbrauch.

Kostenbewusstsein als Voraussetzung zum Energiekosten sparen

Das heißt nicht, dass man auf guten Sound beim Spielen oder Musikhören verzichten muss, wenn man Energiekosten sparen möchte. Man sollte sich aber bewusst machen, dass hier zusätzliche Kosten anfallen. Beim Schreiben von Texten und ähnlichen Tätigkeiten das Soundsystem auszuschalten, ist das Mindeste, was man tun kann.

Andererseits kann man sogar Energiekosten sparen, wenn man direkt über den PC Musik hört (während der PC sowieso eingeschaltet ist) und so nicht ungleich mehr Strom für eine Stereoanlage benötigt wird. So gesehen lohnt sich die Investition in ein gutes PC-Soundsystem dann doch. Letztlich kommt es also auf die individuellen Anforderungen und das individuelle Verhalten des Nutzers an.

Der beste Schritt zum Energiekosten sparen kann beim Computerkauf in der Entscheidung für ein Notebook statt für einen Desktop-PC liegen. Für ein gleichwertiges System muss man zwar bei Laptops ein wenig tiefer in die Tasche greifen, aber tragbare Computer sind auf einen möglichst geringen Strombedarf hin optimiert, um die Akkulaufzeit zu erhöhen. Über Zubehör wie eine separate Tastatur und einen extra Monitor lässt sich ein Notebook bei Bedarf so ergänzen, dass es kaum noch Unterschiede beim Komfort für den User gibt.

Erheblich Energiekosten sparen kann man zudem, wenn man nicht über den tatsächlichen eigenen Bedarf hinaus in Computertechnik investiert. Wer kein Interesse an grafikintensiven Spielen, HD-Videoschnitt oder ähnlichen Aktivitäten mit hohen Hardwareanforderungen hat, kann doppelt sparen: Für Schreibarbeiten, einfache Bildbearbeitung, Internetrecherche oder Musik-Downloads reicht ein preiswertes System mit geringer Leistungsfähigkeit aus.

Mit neuer, verbrauchsarmer Technik Energiekosten sparen

Man ist jedoch schlecht beraten, wenn man sich dann für ein veraltetes System entscheidet, denn grundsätzlich benötigt moderne Technik deutlich weniger Strom. Wer beim Kauf darauf achtet, dass der neue PC sich leicht aufrüsten lässt, behält sich beim Energiekosten sparen die Option offen, bei Bedarf doch leistungsstärkere Komponenten einzubauen, zum Beispiel eine neue Grafikkarte und eine schnellere CPU. Wer kein Komplettsystem kauft, sondern seinen Rechner beim Fachhändler individuell zusammenstellen lässt, kann besonders gezielt sparen.

Die Betriebskosten schon beim Kauf zu berücksichtigen, ist bei allen technischen Geräten sinnvoll. Doch wie sehr man seinen Verbrauch dadurch auch senken kann, sollte eine Möglichkeit zum Energiekosten sparen nie unberücksichtig bleiben: ein Anbieterwechsel. Indem man in einen günstigeren Stromtarif wechselt, was sehr einfach möglich ist, spart man unabhängig davon, wie weit man seinen Energiebedarf zu Hause senken kann.