Bitte aktivieren Sie JavaScript, um die Website in vollem Umfang zu nutzen.

03.12.12

Energiekosten: PC-Monitor kann Beitrag zum Strom sparen leisten

Obwohl man als PC-Nutzer den Monitor jeden Tag im Blick hat, wird der Computermonitor beim Energiesparen in der Wohnung oft übersehen.

Hat man die richtigen Energie Spar Tipps, lassen sich die laufenden Kosten signifikant verringern – so wie bei anderen technischen Geräten im Haushalt wie Waschmaschine, Wäschetrockner, Spülmaschine und Gefriertruhe. Wie bei typischen Haushaltsgeräten trifft man die wichtigste Entscheidung hinsichtlich des späteren Energieverbrauchs schon im Geschäft, wenn man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet.

Die späteren Energiekosten eines PC-Monitors lassen sich mit allerlei Tipps und Tricks später zwar weiter beeinflussen, doch die verschiedenen Computermonitore sind vom Verbrauch her sehr unterschiedlich. Wie viel Strom der neue Monitor verbraucht, sollte auf jeden Fall zu den entscheidenden Kaufkriterien zählen.

Energiekosten (PC): Monitorgröße hat Einfluss auf Verbrauch

Immer ein Thema beim Monitorkauf ist die Displaygröße. Diese ist auch für den Stromverbrauch von Bedeutung. Grundsätzlich gilt: je größer der Bildschirm, desto größer der Bedarf an Energie. Dennoch kann ein bestimmtes Modell gleicher Größe doppelt oder dreimal so viel Strom benötigen wie ein anderes.

Insofern ist es nicht sinnvoll, nur deshalb einen kleinen Monitor zu kaufen, um in der Wohnung Energie zu sparen, wenn man einen größeren Bildschirm zum Arbeiten oder Spielen gut gebrauchen kann. Es sollte einem allerdings bewusst sein, dass ein größerer Bildschirm generell mehr Energie benötigt.

Relevant für den Energiebedarf von PC-Monitoren ist zudem, welche Art von Hintergrundbeleuchtung verwendet wird. Inzwischen sind Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung zu günstigen Preisen erhältlich. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, denn LEDs sorgen generell für recht niedrige Energiekosten.

Funktionen, mit denen der PC-Monitor verschiedene Einstellungen automatisch den Lichtverhältnissen im Raum anpasst, sind zwar zu begrüßen. Man sollte jedoch überprüfen, wie gut sie im Einzelfall tatsächlich arbeiten. Die Helligkeit gezielt manuell zu verringern, hilft dagegen zuverlässig beim Senken des Stromverbrauchs.

Energiekosten (PC) - keinen Bildschirmschoner verwenden

Nicht mehr einsetzen sollte man heutzutage einen Screensaver. Bildschirmschoner sind nicht nur technisch nicht mehr nötig, sondern sorgen für einen unnötig hohen Energiebedarf in Phasen, in denen der PC nicht einmal gebraucht wird! Arbeitet man vorher beispielsweise mit der Textverarbeitung, steigt der Stromverbrauch in der Arbeitspause sogar an, wenn ein grafisch aufwendiger Bildschirmschoner aktiviert wird.

Stattdessen sollte man in den Energieoptionen des PCs vorgeben, nach wie vielen Minuten ohne Aktivität des Nutzers der Bildschirm (und weitere Komponenten) in den Ruhemodus geschaltet werden. So spart man tatsächlich Energie. Ist abzusehen, dass eine Arbeitspause länger als nur ein paar Minuten dauern wird, kann man seinen Monitor oder gleich den ganzen PC selbst in den Ruhezustand versetzen.