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07.08.12

Energiekosten berechnen – durchblicken beim Verbrauch

Was man an Informationen zum Stromverbrauch von Herstellern bekommt, hilft einem oft kaum weiter. Energiekosten berechnen schafft Klarheit.

Die Unterlagen zahlreicher elektrischer Geräte enthalten heute Verbrauchsangaben. Wie hoch die Leistungsaufnahme jeweils ist, muss man meist nicht mehr lange suchen.

Die Hersteller stellen die Verbrauchswerte häufig deutlich heraus, weil sie Fortschritte hinsichtlich der Energieeffizienz ihrer Produkte gemacht haben, mit denen sich werben lässt. Diese Angaben helfen einem als Endverbraucher trotzdem oft nicht weiter, denn letztlich möchte man wissen, wie viel der Betrieb des Geräts einen kostet.

Energiekosten berechnen - immer eine gute Idee

Das ergibt sich aus diesen Informationen nur selten. Es ist deshalb eine gute Idee, den Verbrauch elektrischer Energie jeweils zu berechnen – bei Neugeräten vor dem Kauf, bei Altgeräten, um für den nächsten Neukauf eine Vergleichsgröße zu haben.

Hohe Wattzahlen an sich sind wenig aussagekräftig. Generell sorgt eine hohe Leistungsaufnahme für hohe Kosten, aber der Faktor Zeit ist hier entscheidend. Einfacher gesagt: Wenn ein Gerät nur selten und dann immer nur kurz in Betrieb ist, wirkt sich ein hoher Stromverbrauch bei Gebrauch kaum negativ aus.

Auf der anderen Seite gibt es beim Thema Energie (Strom) sparen den dauerhaften Strombedarf auf niedrigem Niveau. Typisch dafür ist der Stand-by-Verbrauch von Geräten, die permanent am Stromnetz hängen. Wenn rund um die Uhr Strom benötigt wird, kommen übers Jahr oft unangenehm hohe Kosten zusammen.

Beim Energiekosten berechnen die Nutzungszeiten berücksichtigen

Um die Energiekosten berechnen zu können, muss man also stets berücksichtigen, wie oft und für wie lange man ein Gerät einsetzt und ob in der restlichen Zeit ebenfalls Stromkosten anfallen. Die Warnung vor den Stand-by-Kosten ist inzwischen aber nicht mehr in jedem Fall ernst zu nehmen: Bei manchen Geräteklassen haben die Hersteller den Stand-by-Verbrauch auf ein vernachlässigbares Niveau gesenkt. So brauchen moderne Flachbildfernseher zum Teil bloß noch 0,1 Watt im Stand-by.

Das kann man vernachlässigen, wie man beim Energiekosten berechnen selbst leicht feststellen wird. Hohe Priorität haben beim Energie sparen im Haushalt solche Bereiche, in denen die Auswirkungen durch Stromsparen groß sind. Und genau dafür ist das Energiekosten berechnen wichtig.

Wer für jedes einzelne an eine Steckdose angeschlossene Gerät selbst mit einem Strommessgerät den tatsächlichen Energiebedarf berechnet und dann mit Blick auf die jeweilige Häufigkeit und Dauer der Verwendung ausrechnet, wie hoch die laufenden Kosten bei gegenwärtigen Strompreis sind, profitiert mehrfach: Schnell entwickelt man ein neues Bewusstsein im Umgang mit Strom, was sich auf das Verhalten auswirkt. Hat man vor Augen, wie viel einen etwas kostet, ist man sparsamer, neigt weniger zur Verschwendung. Das gilt natürlich auch für Kaufentscheidungen, bei denen man sich „Wie kann ich Energie sparen?“ von ganz alleine fragen wird.