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16.06.11

Wie Strommessgeräte helfen, Energie im Haushalt zu sparen

Wer Energie im Haushalt sparen möchte, verschafft sich mithilfe eines Strommessgeräts am besten erst einmal einen Überblick über seinen tatsächlichen Verbrauch.

Eines vorweg: Die wohl einfachste Möglichkeit überhaupt, seine Stromkosten zu senken, besteht in einem Wechsel des Stromversorgers. Ganz unabhängig vom Verbrauch bezahlt man nach dem Wechsel in einen günstigeren Tarif weniger Geld. Da es so einfach ist, zu einem anderen Stromanbieter zu wechseln, sollte dieser Schritt an erster Stelle stehen.

Wer deutlich und auf Dauer mit weniger Energie im Haushalt auskommen möchte, muss dagegen mehr Aufwand treiben – aber das lohnt sich so sehr, dass man nicht zu wenig Zeit dafür einkalkulieren sollte. Wer jeden Bereich der Wohnung auf Sparpotenzial hin untersuchen möchte, braucht ein Strommessgerät.

Mit Messwerten gezielt Energie im Haushalt sparen

Viele Energiesparmaßnahmen kann man zwar auch ohne Messwerte umsetzen, aber viele Möglichkeiten bleiben ungenutzt und man handelt zum Teil nur auf Basis von Vermutungen. Nicht zuletzt – diesen Aspekt kann man gar nicht überschätzen – entwickelt man so ein Bewusstsein für Stromkosten. Energie im Haushalt wird schließlich „unsichtbar“ verbraucht, man sieht nicht, wie viel Strom fließt. Das erschwert das Sparen sehr.

Ein Strommessgerät kann man sich ausleihen oder kaufen, schon für weniger als zehn Euro sind einige Modelle erhältlich. Aber Achtung: Während es zwischen teurem und billigem Strom keine Qualitätsunterschiede gibt, zeigen Tests immer wieder, dass man beim Energiesparen nicht beim Strommessgerät sparen sollte. Entscheidend ist, dass das gewählte Gerät genau misst, auch bei kleinen Wattzahlen, wie sie im Stand-by-Betrieb zu finden sind.

Mit einem schlechten Messgerät erhält man keine genauen Verbrauchswerte und trifft so später an anderer Stelle teure Fehlentscheidungen, wenn es beispielsweise darum geht, ob man ein elektrisches Gerät durch ein neues mit höherer Energieeffizienz ersetzen sollte.

Dank der Fortschritte bei der Energieeffizienz in den letzten Jahren lohnt sich oft sogar ein vorzeitiger Neukauf. Wer genau weiß, wie viel Energie im Haushalt er an welcher Stelle benötigt, kann sich ausrechnen, wann sich das lohnt und wann nicht.

Energie im Haushalt zu sparen lohnt die Mühe

Selbst wenn Energie im Haushalt zu sparen manchmal mühsam ist – der Aufwand wird gut „bezahlt“, denn einige Hundert Euro pro Jahr können in einem Haushalt durchaus eingespart werden, wenn man konsequent vorgeht. Da von der Energieeffizienz der Haushaltsgeräte sehr viel abhängt, wird nicht im ersten Jahr das volle Potenzial ausschöpfen können.

Demgegenüber kann man mit nur wenigen Minuten Zeitaufwand dafür sorgen, dass innerhalb von Wochen die Energie im Haushalt billiger wird: durch einen Stromanbieterwechsel. So spart man sogar noch beim Betrieb der alten Stromfresser, die man noch nicht ersetzen konnte.