Bitte aktivieren Sie JavaScript, um die Website in vollem Umfang zu nutzen.

08.11.11

Billiger Stromversorger gesucht? So kann man wechseln

Ein billiger Stromversorger ist nicht schwer zu finden. Der Anbieterwechsel selbst ist für den Endverbraucher noch viel einfacher. Wir sagen, was zu tun ist.

Besonders bei allgemein steigenden Energiepreisen stellen sich viele Verbraucher die Frage: Bekomme ich das nicht woanders billiger? Stromversorger stehen miteinander im Wettbewerb, in einigen Regionen ist die Auswahl größer, in anderen kleiner.

In jedem Fall lohnt es sich, einen Preisvergleich durchzuführen, um herauszufinden, ob sich ein Anbieterwechsel lohnt. Kennt man die Postleitzahl an der Lieferadresse und die Höhe des jährlichen Energiebedarfs, lässt sich mithilfe eines Tarifrechners im Internet schnell ein billiger Stromversorger finden.

Billiger Stromversorger - das braucht man zum Wechseln

Wie hoch der jährliche Strombedarf ist, entnimmt man den Abrechnungen seines bisherigen Anbieters. In den Unterlagen des Energieversorgers stehen auch alle weiteren Informationen, die man für einen Stromwechsel benötigt, aber nicht auswendig weiß, beispielsweise die Nummer des Stromzählers oder die bisherige Kundennummer.

Wurde unter Nutzung eines Online-Tarifrechners ein billiger Stromversorger gefunden, kann man dann gleich im Internet bestellen. Das ist einfach und bequem. Wer möchte, kann aber auch telefonisch, per Brief oder Telefax einen günstigeren Energieversorger beauftragen.

Dabei erteilt man dem neuen Anbieter gleichzeitig eine Vollmacht zur Kündigung beim bisherigen Energieversorger, weil dies die Abstimmung der Unternehmen untereinander erleichtert. Nur ausnahmsweise kündigt man selbst dem bisherigen Energieversorger, wenn ein billiger Stromversorger gefunden wurde und dann beauftragt werden soll. Das ist der Fall, wenn man aus einem früheren Anbieterwechsel einen Vertrag hat, der sich ohne rechtzeitige Kündigung in Kürze um einen längeren Zeitraum automatisch verlängern würde.

Ebenso empfiehlt sich eine eigene Kündigung, wenn die Frist dafür aus einem anderen Grund sehr knapp ausfällt, zum Beispiel bei Vorliegen eines Sonderkündigungsrechts nach einer Preiserhöhung. Sonst kann es passieren, dass es mit dem Wechsel erst einmal nichts wird, weil der alte Vertrag dann doch weiterläuft.

Hat man den billigeren Stromversorger ansonsten erst einmal beauftragt, ist die Arbeit aus Verbrauchersicht schon getan. Bis zur eigentlichen Tarifumstellung vergehen ein paar Wochen, in denen die bisherigen Konditionen gelten. Die Tarifumstellung erfolgt also noch nicht, wenn der billigere Stromversorger seine Auftragsbestätigung verschickt hat.

Billiger Stromversorger übernimmt Versorgung ohne Lücke

Man kann allerdings ganz sicher sein, dass es zwischenzeitlich nicht zu einer Unterbrechung der Versorgung kommt. Ob billiger Stromversorger oder bisheriges Energieversorgungsunternehmen, beide sind verpflichtet, eine lückenlose Belieferung zu gewährleisten.

Ein billiger Stromversorger liefert übrigens Strom in der gleichen Qualität wie vorher das alte Unternehmen. Man kann alle elektrischen Geräte wie gewohnt nutzen, es sind keine Umbauarbeiten an der Elektrik erforderlich.