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23.10.11

Anbieterwechsel – mit Energie versorgt, bis der billige Strom kommt

Wie steht es um die Energieversorgung, bis der billige Strom vom neuen Anbieter geliefert wird? Muss man damit rechnen, dass der Strom abgestellt wird?

Ein Haushalt normaler Größe kann jährlich mehrere Hundert Euro durch den Wechsel des Energieversorgers einsparen. Von der Bestellung bis zur Tarifumstellung vergehen einige Wochen, bis der billige Strom fließt. Die Sorge, ob auch in der Zwischenzeit die Energieversorgung sicher ist, hält noch so manchen wechselwilligen Verbraucher vom gewünschten Anbieterwechsel ab.

Billige Strom Anbieter finden zahlreiche Verbraucher interessant, doch ihre Versorgungssicherheit wollen sie nicht aufs Spiel setzen. Diese Sorge ist jedoch vollkommen unbegründet – sowohl was den Wechselprozess als auch die Zeit nach der Tarifumstellung angeht.

Gut versorgt, bis der billige Strom fließt

Der lokale Grundversorger muss Verbraucher mit Energie versorgen, falls das ansonsten beauftragte Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so will es der Gesetzgeber. Gerät das Unternehmen, für das man sich entschieden hat, einmal in eine wirtschaftliche Schieflage, bleibt die Energieversorgung vollkommen sicher.

Ebenso wird man zuverlässig versorgt, bis der billige Strom vom neuen Anbieter geliefert wird, bis also die Tarifumstellung erfolgt. Bis dahin bleibt man Kunde des bisherigen Unternehmens, weshalb man bis dahin zu den alten Konditionen beliefert wird. Der billige Strom kommt also erst zum Verbraucher, wenn der Wechselprozess abgeschlossen ist.

Hat man mit dem Tarifrechner einen Preisvergleich vorgenommen und anschließend einen Tarifwechsel beauftragt, hat man als Verbraucher alles Notwendige getan. Nicht einmal um die Kündigung beim alten Energieversorger muss man sich kümmern, denn das übernimmt in der Regel das neu beauftragte Unternehmen.

Damit der billige Strom schnell kommt - Wechselauftrag sorgfältig ausfüllen

Damit der billige Strom so früh wie möglich geliefert werden kann, sollte man es den Stromunternehmen allerdings leicht machen, indem man die Wechselunterlagen sehr sorgfältig ausfüllt. Falsche Angaben oder Unklarheiten können zu einer unnötigen Verzögerung führen, der billige Strom kommt dann erst später und man bezahlt mehr als nötig.

Immerhin muss man nicht damit rechnen, durch nie ganz auszuschließende Tarifwechselprobleme im Dunkeln zu stehen. Die Stromversorgung bleibt trotzdem gewährleistet. Technische Änderungen sind übrigens nicht nötig, wenn man zu einem anderen Energieunternehmen wechselt. Die Stromqualität bleibt im Anschluss an den Wechsel gleich, der bisherige Netzbetreiber bleibt Ansprechpartner für technische Störungen und bleibt für die Ablesung des Stromzählers zuständig.